Evidenz statt Werbung: Nahrungsergänzungsmittel bei Rückenschmerzen
Nahrungsergänzungsmittel (NEM) können bei Rückenschmerzen, insbesondere bei vermuteter entzündlicher Beteiligung, eingesetzt werden, um Heilungs- und Regenerationsprozesse zu unterstützen. Substanzen wie Omega-3-Fettsäuren, Magnesium oder sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Curcumin) können Entzündungen modulieren und so zur Schmerzreduktion beitragen. Eine wichtige Rolle spielt zudem Vitamin D3, das für Knochengesundheit, Muskelkraft und möglicherweise auch für die Modulation von Entzündungsprozessen relevant ist – vor allem bei nachgewiesenem Mangel.
Darüber hinaus werden Glucosamin und Chondroitin eingesetzt, da sie Bestandteile des Knorpelstoffwechsels sind und bei degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule unterstützend wirken können, um notwendige Reparaturen duchzuführen. Auch Palmitoylethanolamid (PEA) wird diskutiert, da es über nervale und immunologische...