Rückenschmerzen in den Medien: Zwischen Sensation und Wissenschaft
Patienten bringen häufig Zeitschriftenartikel über Rückenschmerzen mit in die Praxis. Aktueller Anlass: Ein Stern-Artikel mit vielversprechender Überschrift. Doch bei genauerer Analyse zeigt sich: Die entscheidende Unterscheidung zwischen unspezifischen und spezifischen Rückenschmerzen fehlt. Strukturelle Veränderungen werden pauschal als irrelevant abgetan. Das gesamte Spektrum minimalinvasiver Therapien bleibt unerwähnt.
In dieser Episode beleuchte ich, wie mediale Berichterstattung funktioniert, warum "alles ist Psyche" den meisten Patienten nicht gerecht wird, und welche Behandlungsoptionen zwischen Physiotherapie und großer OP tatsächlich existieren. Erkenntnisse aus über 50.000 behandelten Rückenschmerzfällen inklusive.