Dauerschmerzen nach einer Bandscheibenoperation - Gepulste Radiofrequenztherapie kann helfen

Shownotes

Prof. Dr. med. Christian Woiciechowsky Privatpraxis für Neurochirurgie, Rücken- & Sportmedizin und Schmerztherapie Tauentzienstr. 7B/C 10789 Berlin Tel.: 030 26396480 oder 030 89048503 FAX: 030 263964811 WhatsApp: https://wa.me/message/5XRR2QVMDOZ2J1 email: prof@woiciechowsky.de www.neurochirurgie-berlin.org

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00:00:00: Guten Tag, guten Abend, guten Morgen oder auch gute Nacht.

00:00:05: Je nachdem wo und zu welcher Tag- oder Nachtzeit zu unserem Podcast hören, willkommen zurück!

00:00:12: Heute sprechen wir über ein Krankheitsbild das für die Betroffenen zu den frustrierendsten Erfahrungen der gesamten Wirbelsäule Medizin gehört – über anhaltende Schmerzen nach einer Bandscheinoperation.

00:00:25: In der Fachsprache sagt man Post-Desectomy-Syndrom.

00:00:30: Und wir sprechen über ein Verfahren, das genau an dieser Stelle helfen kann.

00:00:34: Dass aber vielen Betroffenen nicht angeboten wird weil es einfach nicht so bekannt ist.

00:00:40: Nämlich die gepulste Radiofrequenztherapie.

00:00:44: Lassen Sie mich zu Beginn mal eine kleine Geschichte erzählen.

00:00:48: Eine Patientin, sagen wir mal Frau Berger.

00:00:51: Fünfzig Jahre alt Buchhalterin.

00:00:54: Sie hat einen Bandscheimvorfall zwischen dem fünften Lendenwirbel und dem Kreuzballen rechte Seite und einem entsprechenden Schmerz der ins Bein zieht.

00:01:03: sie durchläuft die konservative Therapie die leider nicht so erfolgreich ist und dann entschließt sie sich für eine Operation.

00:01:10: Die Operation verläuft technisch einwandfrei Der Vorfall wird entfernt die Nervenwurzel liegt frei Und in den ersten Tagen nach der Operation ist Frau Berger begeistert.

00:01:21: Der Weinschmerz ist verschwunden und sie kann wieder den Alltag genießen.

00:01:26: Aber nach etwa sechs Wochen kommt der Schmerz irgendwie zurück, nicht gleichzeitig der gleiche erst mehr so brennendelektrisierend manchmal wie Ameisen laufen aber auch Stromschlag und er kommt auch ohne Vorwarnung.

00:01:40: Manchmal auch nachts.

00:01:41: Daraufhin wird ein neues MRT gemacht.

00:01:43: Man hat natürlich so bisschen den Verdacht, vielleicht ist da was nachgerutscht und man sieht allerdings auf dem MRT keinen neuen Vorfall.

00:01:52: ja und dann ist man so ein bißchen ratlos.

00:01:55: Wir haben gedacht der Patientin hier auf den Bildern ist alles in Ordnung.

00:01:58: Genau an diesem Punkt beginnt eben die heutige Folge denn wenn wir auf den Bilder nichts sehen was den Schmerz erklärt, Patient keinen Schmerz hat, weil den empfindet er.

00:02:13: Sondern dass die Bilder ihm nicht alles sagen.

00:02:50: Beginnen wir mit dem Krankheitsbild selbst, dem Post-Dysaktomie-Syndrom.

00:02:55: Das heißt anhaltende oder widerkehrende Schmerzen im Bein nach einer Bandscheinoperation.

00:03:02: Ja es gibt noch andere Bezeichnungen dafür vielleicht der Begriff schon mal gefallen, so Feldbeck-Syndrom.

00:03:08: Das heißt irgendwie gescheiterte Rückenoperation klingt nicht zu doll.

00:03:14: aber wir haben vermeiden normalerweise diesen Begriff weil irgendwie mehr gescheiterte Operation suggeriert dass da irgendjemand versagt hat also in der Deporateur die Deporation nicht richtig gemacht hat oder der Patient der sich irgendwie nach der Operation nicht richtig verhalten hat.

00:03:32: Also Lieber diesen Begriff vermeiden und man hat jetzt auch in der internationalen Schmerzgesellschaft diesem Begriff verlassen.

00:03:39: Und durch eine neue Bezeichnung ersetzt persistierendes Wirbelsäule-Schmerzsyndrom nach einer Operation.

00:03:48: Klingt etwas sperrig, aber ist vielleicht doch Aussage kräftiger!

00:03:53: Die Frage ist ja wie häufig kommt denn sowas vor?

00:03:56: Die Zahlen schwanken, je nach Studie und Definition.

00:04:00: Aber realistisch kann das schon so zehn bis zwanzig Prozent sein.

00:04:05: Also Menschen die eben nach einer Bandschamperation weiterhin Schmerzen haben oder eben nach einem Phase wo es mal besser ging dann wieder Schmerz auftreten.

00:04:17: Vielleicht mal kurz erwähnt, dass nach endoskopischen Operationen scheinbar dieses Post des Ektomiesyndrom deutlich geringer vorkommt und ursächlich kann es schon sein, dass eben die Operation ein bisschen kleiner ist.

00:04:31: Wir machen nicht so viel... Umgebungsschaden, das schützende epidurale Fettgewebe wo der Nerv eingepackt ist und dadurch auch so ein bisschen die Narbenbildung verhindert wird bleibt erhalten.

00:04:44: Es blutet weniger und auch Blut ist etwas fördernd für die Entstehung von Narben.

00:04:51: Es wird auch weniger im Nerven manipuliert, weniger Druck auf den Nerven ausgeübt.

00:04:55: Und zu dem spülen wir auch sehr viel durch wir auch in Zündungsfaktoren eliminieren können.

00:04:59: also es scheint schon so dass wenn man Eingriff minimieren kann, dass dadurch zumindest das Risiko für ein Postesektormi-Syndrom auch etwas reduziert ist.

00:05:08: Es wächst natürlich die mehr Operationen gemacht worden sind.

00:05:11: Also man vielleicht doch an Rezitiv entstanden ist und hat das Rezidivoperier, so zweite Operation, vielleicht ein bisschen mehr Namen gebe, vielleicht sogar eine dritte Operation.

00:05:20: also mit jeder Operation steigt natürlich das Risikos das eben... Schmerzen fortbestellen oder sich vielleicht mit jeder Operation sogar verstärken.

00:05:32: Die Frage ist trotzdem, warum bleibt der Schmerz?

00:05:35: Was ist denn die eigentliche Ursache?

00:05:38: und man muss sagen es gibt nicht nur eine Ursache sondern scheint eine Reihe von Mechanismen zu geben, die sich da überlagern und eben für dieses sogenannte Postdesektobiesyndrom zuständig sind.

00:05:52: Und der erste und vielleicht auch bekannteste ist eben diese epidurale Narbenbildung.

00:05:58: Das weiß man, dass nach einer Operation überhaupt egal wo und wie und wann entsteht Namengewebe das Ersatzgewebe.

00:06:07: Und wenn das Namengewebe sich zum Beispiel um die Nervenwurzel bildet und dann halt auch eben anhaftet, an Knochen.

00:06:13: Dann ist die Nerfenwurzel so ein bisschen fixiert.

00:06:16: Ja also sie kann sich nicht bewegen.

00:06:18: Im Allerweise gleiten die Strukturen.

00:06:19: deshalb ist es wichtig die sogenannte epiduale Fett weil das ist ja auch diese Gleitschicht.

00:06:24: Wir versuchen manchmal auch Operationen auch wenn eben kein Fett mehr da ist dann subkutanes Fett zu nehmen und dahin zu bringen um eben den Gleitgeschichten zu erhalten.

00:06:33: aber es entsteht auch der Namengewerb scheinbar in Namengewebe umgewandelt, ist ein bisschen anders als das normale epiduralen Effekt.

00:06:41: Und wenn eben dann der Nerv dort fixiert ist kann diese Bewegung nicht folgen und dadurch scheint ein Auslöser für Schmerzen zu sein, wenn ihm ein gewisser Zug auf diesen Nerven ausgeübt wird.

00:06:55: Der zweite Mechanismus ist die Schädigung des Nerven selbst.

00:06:59: Der Nerv hat einen gewissen Schaden bevor auch die Operation begonnen hat.

00:07:04: Und dieser Schaden resultiert aus dem Druck auf den Nerven und der Zündungsreaktion, die da passiert, diese chemische Reizung.

00:07:13: Deshalb ist ja auch immer so die Frage Wann ist der optimale Operationszeitpunkt?

00:07:18: Wir sagen ja immer nein nicht sofort operieren.

00:07:21: erstmal konservativen Versuch ist ja richtig.

00:07:23: aber man sollte eben diesen konservative Versuch nicht zu sehr Aus denen, weil wenn eben der Nerv mal in Folge dieses Dauerdrucks und in Folge dieser Entzündungsfaktoren einen Schaden erlitten hat dann können wir diesen Schaden nicht mehr reparieren.

00:07:41: Der dritte Mechanismus betrifft natürlich auch als folgende Umgebungsschadens Wenn ich eine Operation durchführe und vielleicht von den kleinen Wirbelgelenken etwas entferne Oder wenn einfach die Bandscheibe an Höhe verliert und dadurch die Wirbelgelenke ein bisschen dichter zueinander finden, dann so ein bisschen gegeneinander reibende Knoppen verbraucht sich auf.

00:08:04: Auch da entsteht wiederum eine Entzündungsreaktion, die natürlich auch wieder auf den Nerven übergreifen kann.

00:08:09: aber auch die Entzündenung der kleinen Gelenke kann selbst Schmerzen verursachen.

00:08:14: Dann eben in den tiefen dumpfen Rückenschmerzen nicht den australen Schmerz, sondern eben den lokalen Rückenschmerz.

00:08:20: Der vierte Mechanismus ist durchaus auch eine gewisse Instabilität.

00:08:24: Das bedeutet, dass aufgrund des hohen Verlustes der Bandscheibe die Bandschippe da auch ein bisschen weicher.

00:08:30: dadurch hat man mal wackeliger und wenn natürlich auch die Facettengelenke nicht mehr die Spannkraft haben werden sie ja auch ein wenig wackelig.

00:08:37: so das ganze System in einem Segment dann so ein bisschen wackelt wird und wenn ihr nervt dort auch ein bisschen eingelabt ist und das Ganze dann irgendwie noch wackelig, damit auch ständig so mechanisch der Nerv gereizt.

00:08:50: Und das kann natürlich zu den entsprechenden Schmerzen führen die dann auch entsprechend dem Nerven ins Bein ausstrahlen können.

00:08:59: Der fünfte Mechanismus ist sogar eine zentrale Sensibilisierung.

00:09:04: Also anhaltender Schmerz verändert Rückenmark und Gehirn.

00:09:08: In den Schaltstellen des Rückmachts werden empfindlicher, die körpereigene Schmerzhemmung wird schwächer und irgendwann reichen harmlose Reize aus um eben Schmerzen zu lösen.

00:09:21: also der Schmerze ist dann so ein bisschen entkoppelt von seiner eigenen Ursache.

00:09:24: Und da gibt es noch einen sechsten Punkt der nicht so gerne gesagt wird aber auch mit dazugehört ist die sogenannte falsche Indikation.

00:09:33: Also hat Patienten Schmerzsyndrom.

00:09:36: Man sieht auf dem Bild einen Bandscheimvorfall, operiert den Bandscheinvorfall und dabei war dieser Bandscheingvorfall gar nicht der Schmerzzenerat, also gar nicht für den Schmerzen zuständig sondern vielleicht doch irgendwie mehr das Iosakralgelenk.

00:09:51: Und natürlich wenn ich etwas beseite was gar nichts für den schmerzzuständig ist da kann natürlich der Schmärz dann auch nicht verschwindeln.

00:09:59: Bevor wir jetzt nochmal genauer die gepulste alle Frequenz Therapie erläutern.

00:10:03: Vielleicht noch mal ein Wort zur Diagnostik, weil das ist auch sehr wichtig.

00:10:07: Die Frage ist ja halt wie finde ich denn heraus woher der Schmerz kommt was der eigentliche Schmerzzgenerator ist und wie kann ich den dann entsprechend behandeln?

00:10:19: Und da machen wir natürlich als erstes schon eine Bildgebung.

00:10:22: Also wir untersuchen die Patientin, gucken wie der Art des Schmerzes ist, wo kann man den Schmerz zuordnen?

00:10:28: Ist das ein brennender Schmerzen oder einen Kribbelen?

00:10:31: Ein Elektrisiergefühl

00:10:32: etc.,

00:10:32: also so bisschen.

00:10:33: die Schmerzarnten muss richtig eingeräumtet werden Und dann machen wir schon ein Bild, weil wir natürlich gewisse Dinge auch ausschließen müssen.

00:10:40: Ehmt einen Bandscheibenvorfall, Rezidiv oder vielleicht eine Entzündungsreaktion in der Bandsscheibe.

00:10:46: Wir wollen natürlich auch gucken wie sieht das aus mit dem Namengewebe?

00:10:49: Gibt es Namengewäbe?

00:10:50: gibt es vielen Namengewehbe ist der Nerv ummauert.

00:10:53: Deshalb ist auch wichtig wenn man das MRT macht und das ist natürlich eine gewisse Basisdiagnostik Dann sollte man es unbedingt mit Kontrastmitteln machen Weil das Namengehebe nimmt Kontrastmittel auf.

00:11:12: Wenn man die Diagnostik gemacht haben und in der Diagnosik nichts direkt gefunden haben, wo wir jetzt vielleicht eine neuliche Operation oder sowas.

00:11:22: anbieten würden, sondern es eben bei diesem Postesektomiesyndrom bleibt ohne dass wir halt wirklich etwas auf dem Bildern markante sehen.

00:11:30: Vielleicht wie gesagt ein bisschen Namengewebe aber eben kein ganz sediv Vorfall dann gehen wir meistens dazu über gezielte Nervenblockaden durchzuführen unter Röntgenkontrolle weil auch da ist nicht immer ganz klar Ist das denn wirklich der Spinalnerv?

00:11:45: Der Finisch-März zuständig ist und zwar ich doch Auch das Ilosakralgelenk oder ein fortgeleitetes Schmerzsyndrom aufgrund des Facettensyndroms.

00:11:53: Also, da sollte man auf alle Fälle alles direkt kontrollieren damit man eben den Schmerzen richtig einordnet und auch sicher die Schmerzkwelle findet.

00:12:06: Und wenn der Schmerzzwelle ein Spinalnerv ist dann kann man dort die gepulste Radiofrequenz durchwühren.

00:12:16: Und was ist die gepulste Radioverquenz?

00:12:18: Um zu verstehen, was dies ist, müssen wir vielleicht erst mal verstehen, weil es nicht ist.

00:12:23: Nämlich das Pondant-Verfahren, nämlich die thermische Radiofrequenz oder Thermalkorgulation oder Generationen.

00:12:34: Ich habe dazu auch einen Podcast gemacht schon Das ist Episode sechs.

00:12:38: und bei dieser thermischen bei dieser Thermokorrelation.

00:12:45: Da werden feine Nadelektronen an eine Nerven platziert und dann ein hochverquenter Wechselstrom angelegt, der in Folge von Reibung zu Wärme-Entstehungen führt.

00:12:58: Und zwar zu einer relativ hohen Wärmen, nämlich bis auf den Achtzig Grad.

00:13:03: Das bedeutet, dass Eiweiß aus Eisweiß gerinnt ist.

00:13:08: Es erfolgt wie eine kleine Verbrennung und der Nerv wird eben dadurch gezielt verödet.

00:13:15: Das ist ein bewährtes Verfahren für Facetten-Syndrom, Lysakralgelenksyndrom.

00:13:20: auch andere schmerzende Erdbehandelte werden.

00:13:24: aber es ist ungeeignet für den Spinalnerven weil dem möchte ich ja nicht veröden, weil der Spinalnerv hat ja noch wichtige Funktionen.

00:13:36: Er hat motorische Funktione, er hat Gefühlsfunktionen und diese würden ja theoretisch auch verloren gehen wenn ich den Nerv veröde.

00:13:47: Und deshalb wurde eben die gepulste Radioverquenz Therapie entwickelt.

00:13:51: Der Trick besteht darin den Strom nicht dauerhaft sondern nur in kurzen Stößen abzugeben Typischerweise zweimal pro Sekunde Impulse von etwa zwanzig Millisekunden dauern.

00:14:04: Dazwischen liegen lange Pausen von jeweils fast einer halben Sekunde, in diesen pausen kann die entstehende Wärme abfließen.

00:14:12: das Gerät regelt zusätzlich so dass die Temperatur an der Nadelspitze nicht zweiundvierzig grad Celsius überschreitet.

00:14:22: Zweiundvierzig Grad ist ungefähr die Temperatur die man bei einem heißen vollbart hat und dadurch kommt es eben zu keiner Zerstörung von Eiweißen und damit auch zu keiner Zerstörung vom Nervengewöhe, weil in der Badewale bei ca.

00:14:35: ca.,

00:14:36: verbrennt man sich ja auch nicht.

00:14:38: Aber was passiert denn da eigentlich?

00:14:40: Und ehrlich gesagt so um hundertprozentig weiß man das nicht!

00:14:45: Man hat so Untersuchungen gemacht, man hat Experimente gemacht, mal hat Hypothesen aufgestellt... ...und der Wirkfaktor scheint also nicht mit Wärme zusammen, wie gesagt die Wärm ist ja nicht hoch sondern Der Strom an der Nadespitze scheint ein Feld zu entwickeln, das die schmerzleitenden Nervenfasern, die so einen C-Faser und die dünnen markhaltigen Fasern beeinflusst.

00:15:12: Und zwar in dem Sinne dass die Informationsweiterleitung unterbrochen wird bzw gemildert wird.

00:15:20: Zudem wird auch die Aktivität bestimmter Gene in den Schmerz verarbeiteten Zellen im Rückenmark verändert.

00:15:30: Und außerdem scheinen die entzündungsfördernden Bodenstoffe in Gewebe auch reduziert zu werden und die ganze Reaktion Richtung Entzündungshemmung reguliert zu werde.

00:15:41: Zudem gibt es Hinweise, dass auch die absteigenden Hemmenden näher von Bahnen aktiviert wird also jedes körperegene System das vom Hirnstamm aus den Schmerzen herunterreguliert.

00:15:52: Also, grob gesagt werden verschiedene Systeme aktiviert die zu einer gedämpften Weiterleitung von Schmerz.

00:16:01: Einerseits führen andererseits die Schmerzdämpfung von oben verstärken und auch die ganzen Entzündungsprozesse die auch schmerzfördernd sind etwas unterregulieren.

00:16:14: Man kann sich das theoretisch so vorstellen, als ob man eben einen völlig überdrehten Verstärker nicht abschaltet wie bei der thermischen Korokulation sondern nur auf ein normales Maß runter reguliert.

00:16:28: Ja und wie verläuft die Behandlung?

00:16:30: Also in aller Regel ist das ambulant, also unser Praxis verläuft das ambulante.

00:16:34: Es wird also n irdische Betäubung.

00:16:36: bei engsteren Patienten kann man auch eine leichte Beruhigung machen.

00:16:40: Ein Patient liegt auf dem Bauch und die Haut wird desinfiziert.

00:16:43: Das wird natürlich da unter dem Röntgen vorher ganz genau der Einschützpunkt für Elektrode markiert, dann wird strichelt abgedeckt und betäubt.

00:16:51: Und dann wird ihm unter Röntgenkontrolle eine sehr feine Nadel direkt an den Spinalnerven platziert.

00:16:58: Dann wurde über diese Nadel eine Elektroda eingeführt.

00:17:01: Wenn die Lage der Elektroder am Spinalnärfen röntgynologisch kontrolliert worden ist und bestätigt worden ist, dann erfolgt eine sogenannte Teststimulation.

00:17:12: Das erklärt man natürlich den Patienten ganz genau damit er darauf vorbereitet ist Und es wird zunächst zu einem schwacher Reizstrom über die Elektrode abgegeben, zunächst mit fünfzig Hertz.

00:17:24: Dadurch stimulieren wir halt die sensible Nervefaser und der Patient verspürt in leichtes Kribbeln entsprechend dem Nerven.

00:17:32: Da sollte auch schon so ins Bein ziehen, da war normalerweise der Schmerz sitzt.

00:17:38: Danach wird mit zwei Herz stimuliert und dadurch erreichen wir die motorischen Bahnen.

00:17:44: Und dann kommt das auch meistens zu einem leichten Zocken in den entsprechenden.

00:17:50: Muskeln, zum Beispiel die L-V Nervenwurzel angesteuert haben.

00:17:54: Dann kommt es in so einer leichten Fußhebung.

00:17:57: Wir wollen ja nicht irgendwie die motorischen Fasern beeinflussen aber wir wollen den Korrektalage der Kranuli damit auch nochmal bestätigen.

00:18:04: Das muss natürlich der Patient auch registrieren.

00:18:06: deswegen können wir das auch nicht in La Cose machen.

00:18:08: wenn der Patient das korrekt alles angebt und die Lage wurde also rückklinologisch bestätigt Test-Tumulation bestätigt, dann erfolgt die gepulste Radioverquenztherapie.

00:18:20: Und das ist je nach Protokoll unterschiedlich zwischen... Ja, einhundertzwanzig und vierhundertachtzig Sekunden.

00:18:28: In unserer Praxis machen wir fünf Minuten ihr Zielpunkt und während dieser Therapie verspürt der Patient meistens gar nichts.

00:18:37: Manchmal so leichtes Pulsieren aber eigentlich gar nichts!

00:18:41: Der gesamte Eingriff, eine schließlichliche Erlagerung, Vorbereitung und Nachbehandlung dauert ungefähr eine Stunde.

00:18:48: Die Patient verbleibt danach auch noch in der Praxis, wie man natürlich ein bisschen monitoriert, dass alles geräumt ist.

00:18:54: Und die Patientin sollte auch im Begleitung kommen und dann hat die Begleiter auch nach Hause gehen mit Taxi oder eben mit dem Auto des Partners.

00:19:02: Ja, noch mal ein zweites Beispiel aus dem Alltag.

00:19:06: Sagen wir mal Herr Sandmann, der ist ja schon vor forty Jahren Elektriker, zweimal an der Bandscheibe operiert worden und leider danach immer noch mit Beschwerden brennende Schmerzen die eben bis zu den Unterschenkeln auch bis zur großen Zehe ausstrahlen und ihn erheblich im Alltag beeinflussen hat Auf der Schmerzskala acht von zehn.

00:19:33: Wir machen ein Bild, im Bild sieht man eigentlich keinen neuen Vorfall, relativ unerfälliges Bild, ein bisschen Narbengewebe aber nichts was einen sehr beeindrucken würde und wo wir halt auch gleich sagen das ist die Ursache für den Schmerzen.

00:19:47: Wir machen da eine diagnostische Blockade, das entsprechend ins Pinal nerven und siehe da.

00:19:52: Patient ist zumindest für ein Zeitraum von drei Stunden deutlich schmerzgebessert.

00:19:57: zu fünfzig Prozent ist der Schmerzwerk also von acht auf vier.

00:20:00: damit haben wir die Quelle des Schmerzes bewiesen Und wir planen eben die gepulstere Relief-Verkwänsterapie führen diese Gepulserei der Verkwänisterapie durch Und danach ist der Patient nicht beschwerdefrei, aber der Schmerz ist von acht auf drei gesunken und er weckt den Patienten nicht mehr auf.

00:20:20: Er kann jetzt wieder etwas gezielter Krankengymnastik machen, er kann sich freier im Alltag bewegen.

00:20:26: Also die Gepulseradieferquenz therapy ist kein Wunderverfahren.

00:20:30: also es ist nicht so dass wir irgendwie Abtock Heilung erzielen.

00:20:34: das wird sonst wirklich... super sein.

00:20:37: Aber es kann ein Türöffner sein, er schafft einen Zeitfenster in dem der Schmerz gedämpft wird vielleicht die Bewegung aktiver sein kann man wieder aktiver kranken Gymnastik machen kann Muskeln aufbauen kann Belastung Steigerung eintritt.

00:20:54: und dieses Fenster sollte dann auch der Patient nutzen.

00:20:57: damit ihm weil wie gesagt der Effekt der Frequenz Therapie ist leider nicht für die Ewigkeit.

00:21:02: Der Effekt lässt nach aber das vielleicht durch diese anderen zusätzlichen Therapiemethoden, vor allem durch die Krankengymnastik.

00:21:09: Der Effekt zumindest verlängert werden kann oder vielleicht dann auch wenn der Effekt der Ratiofrequenztherapie nachlässt, zumindest der Schmerz auch nicht wieder auf das gleiche Niveau zurückkehrt.

00:21:19: Wie ist nun die Studienlage?

00:21:20: Weil das ist immer sehr interessant und man ist ja nicht sozusagen allein in dieser Welt sondern es gibt da viele Kollegen und das war fast schon sehr lange angewandt so was Erfahrung gibt.

00:21:29: Man muss einfach auch ehrlich diese Studie interpretieren.

00:21:33: Und für die Gepulsierer der Frequenztherapie gibt es auch nicht ganz so harte Daten wie für die Thermo Koagulation, wo wir doch wissen das ist also ein sehr erfolgreiches Verfahren.

00:21:45: Aber es gibt mehrere kontrollierte Studien und Übersichtsarbeiten, die eine deutliche Schmerzreduktion über einen Zeitraum von drei bis zwölf Monaten zeigen.

00:21:55: Man hat auch gesehen, dass die Wirkung nicht immer sofort eintritt, sondern vielleicht erst nach ein bis drei Wochen durch diese ganzen Umstellungsprozesse, die eben durch diese Geburtsradiofrequenztherapie initiiert werden?

00:22:08: Ich hatte darüber schon gesprochen!

00:22:10: Etwa die Hälfte bis zwei Drittel in der Patienten profitieren von dieser Therapie.

00:22:15: Und profitieren bedeutet, dass der Schmerz zumindest um fünfzig Prozent reduziert ist.

00:22:22: Also das ist schon eine Methode die durchaus bei ihm exakt ausgewählten Patientinnen gute Erfolge erzielen kann.

00:22:31: Die Frage ist nun wer ist der richtige Patient?

00:22:33: Ich hatte dazu schon mal so ein bisschen angedeutet und nach meiner Erfahrung bei dem der Beinschmerz im Vordergrund steht und eine Bandscheibe schon operiert worden ist.

00:22:46: Einmal vielleicht auch zweimal, bei dem letztendlich im Bild kein klares Rezediv vorhanden ist.

00:22:52: Vielleicht etwas Narbengewebe, bei denen wir einen diagnostischen Blockade durchgeführt haben und diese diagnostische Blockade eben auch zu einer deutlichen Schmerzreduktion geführt hat wie sagen auch Minimum fünfzig Prozent.

00:23:08: Dann würden wir die gepulsterer Frequenz Therapie empfehlen.

00:23:11: Zu den Risiken?

00:23:13: Die Risiken sind eher gering, es gibt natürlich immer diese kleinen Risiken, die wir haben.

00:23:18: sobald ein Nadel irgendwo platzieren hat man ein gewisses Infektionsrisiko und man hat natürlich auch ein gewisses Risiko ein kleines Blutgefäß zu treffen und einen Blutguss zu erleiden.

00:23:31: Aber die Risiken sind wirklich begrenzt.

00:23:33: Wir geben auch eine Antibiotika-Prophylaxe vor dem Eingriff, um das Infektionsrisiko zu senken und wir gehen natürlich extrem steril vor, also dass die Risikungen wirklich für ein Minimum zu senkeln.

00:23:47: Die Frage ist natürlich gibt es Alternativen zu der Gepuls- oder Frequenztherapie?

00:23:52: Was kann ich machen wenn ich das gar nicht haben will?

00:23:55: Wenn man so echt Alternative... die Möglichkeit immer konservativ mit Physiotherapie, Schmerzmedikation

00:24:01: etc.,

00:24:02: diese Problematik in Griff zu bekommen.

00:24:06: Das muss natürlich der Patient immer für sich selbst ein bisschen entscheiden ob er eben mit anderen Methoden zurechtkommt oder ob er diese Methode probieren will.

00:24:16: Wir haben auch als Alternative so einen Ähnliches Verfahren.

00:24:19: Wir nennen es die Biolöktische Stimulationstherapie, die ist vielleicht auch unter dem Namen AXOMERA bekannt.

00:24:25: Ich habe dazu schon zwei Episoden gemacht, nämlich die Episode thirty-two und thirty-three.

00:24:31: Da sollte man auch reinhören.

00:24:34: Auch wirklich eine Alternative ähnlich verfahren und versuchen ein Nerv zu modulieren.

00:24:40: Das heißt also in die richtige Richtung zu bringen eben nicht den Schmerz durchzulassen.

00:24:45: Allerdings ist das Verfahren weniger, der sucht so dass die Erfolgsquoten auch in meinen Augen nicht ganz überzeugend sind.

00:24:51: Aber es ist auch eine Alternative, eine Möglichkeit.

00:24:55: und ja wenn man jetzt den Schmerzen einen Punkt angelangt ist dann nutzt man auch Chancen, die vielleicht nicht bei neunzig Prozent liegen sondern vielleicht nur bei fünfzig Prozent.

00:25:03: aber es sind halt Chancenen.

00:25:06: Und wenn das alles jetzt nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, dann gibt es natürlich die klassische Implantation eines Schmerzstimulators.

00:25:15: Die Neuromodulation wo eben eine Elektrode dauerhaft an den Nerven oder Rückenmark gebracht wird und dann eben eine kontinuierliche Stimulation über einen Schmerztimulator ähnlich wie einem Pace Maker bei Rhythmestörungen am Herzen dann eben ein Signalgeber, der den Schmerz durchlässt zum Gehirn blockiert und dadurch für eine Schmerzereduktion im Idealfall mehr Prozent sorgt.

00:25:47: Auch da wird vorher getestigt.

00:25:49: Ich werde auch noch mal einen Podcast zum Schmerztimulator machen weil das ist wirklich Wirkungsvolles Therapiekonzept bei Post-Dysaktomie-Syndrom, wo andere Therapien vielleicht nicht mehr den Erfolg gebracht haben.

00:26:02: Wo wir mit gepulsterer Radiofrequenztherapie vielleicht auch schon das Ende der Pfandestange erreicht haben und dann eben dieser Schritt zum permanenten Stimulator gegangen wird.

00:26:11: Fassen wir zusammen!

00:26:13: Das Post-dysaktomiesyndrome ist also kein Versagen für irgendwie viel geschlagene Therapie oder neurologisch auffälligen Patienten, sondern ein eigenständiges Krankheitsbild mit vielen möglichen Ursachen die sich überlagern.

00:26:31: Ich hatte dazu eine Ausführung gemacht und der entscheidende Aufgabe ist natürlich immer den Schmerzgenerat also die Schmerzkwelle sicher zu identifizieren.

00:26:42: wir hatten gesagt wie man das macht Bildgebungen dann entsprechend auch eben gezielte Blockaden um da in diese Richtung Genauigkeit zu erzielen.

00:26:54: Die Gepulsierer der Verquenztherapie ist ein Risikoarmes in nicht zerstörendes Verfahren, im Gegensatz zur Thermokorgulation.

00:27:02: Es kann bei sorgfältig ausgewählten Patienten mit neuropatischen Schmerzen über Monate eine Linderung erreichen.

00:27:11: Sie ist kein Ersatz für Physiotherapie sondern auch eine Ergänzung und soll Physiotherapy sogar intensiver ermöglichen.

00:27:19: Wenn sie nur einen Satz Aus der Folge mitnehmen dann diesen, dass wenn auf einem Bild alles in Ordnung ist.

00:27:26: Dass nicht irgendwie gleichzusetzen ist, dass ihr Schmerz nicht real ist.

00:27:30: Es bedeutet nur, dass wir auf dem Bild nicht die Ursache sehen aber wir können nicht in den Nerven hineinschauen.

00:27:38: das ist das große Problem so als Schaden am Nerven nicht direkt sehen können.

00:27:45: Wir können manchmal elektrophysiologische Untersuchungen machen und wenn neben dem Schmerz vielleicht auch noch neurologische Ausfälle vorhanden sind, Taubhalsgefühle oder Lähmungen dann kann man schon eingrenzen wie groß der Nervenschaden ist.

00:27:58: aber wenn nur das Schmerzen vordergrund steht ohne neurologische ausfälle dann helfen uns diese elektrophysologischen Untersuchung nicht weiter.

00:28:08: Also, wenn Sie nach einer Bandschamperation weiterhin Schmerzen haben.

00:28:12: Wenn sie wissen möchten ob eine gezielte diagnostische Blockade oder ein gepulsterer der Verkennstherapie für Sie in Frage kommt... ...oder wenn Sie Ihre Befunden nochmal in aller Ruhe mit jemandem besprechen möchten dann rufen Sie uns an!

00:28:25: Sie erreichen unsere Praxis unter der Null Drei Null Zwei Sechs Drei Neun Sechs Vier Acht Null.

00:28:31: und weil es so wichtig ist wiederhole ich Null Drein Null zwei Sechs drei und vereinbaren Center mit uns.

00:28:40: Wir werden uns freuen!

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