Spinalkanalstenose - Diese 10 Punkte sollten Sie unbedingt beachten
Shownotes
Prof. Dr. med. Christian Woiciechowsky Privatpraxis für Neurochirurgie, Rücken- & Sportmedizin und Schmerztherapie Tauentzienstr. 7B/C 10789 Berlin Tel.: 030 26396480 oder 030 89048503 FAX: 030 263964811 WhatsApp: https://wa.me/message/5XRR2QVMDOZ2J1 email: prof@woiciechowsky.de www.neurochirurgie-berlin.org
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00:00:00: Guten Morgen, guten Tag.
00:00:01: Guten Abend oder auch gute Nacht je nachdem wo und zu welcher Tages- und Nachzeit zu unserem Podcast hören.
00:00:09: Willkommen zurück!
00:00:11: Heute kehren wir zu einem Thema zurück das mir seit der Ausstrahlung mehr Zuschriften eingebracht hat als fast jede andere Folge nämlich die Spinalkanalstehnose also die Einengung des Wirbelkanals.
00:00:26: In Folge vier habe ich dieses Krankheitsbild von Grund auf erklärt.
00:00:30: Wie es entsteht, wie er sich anfühlt, wie wir es sagen nach Sitzil und wie wir das behandeln.
00:00:35: Wenn Sie diese Folge noch nicht kennen dann hören sie bitte dort hinein.
00:00:39: Und mich haben auch Fragen eben erreicht zu dieser Folge direkt per E-Mail aber auch in der Sprechstunde und deshalb habe ich jetzt hier zehn Punkte zusammengestellt.
00:00:49: Diese Punkte sind sozusagen eine gewisse Erweiterung.
00:00:54: Es geht ja darum Wann sollte man operieren?
00:00:56: Nicht zu spät, nicht zu früh welches Verfahren und gibt es Alternativen etc.
00:01:03: Und lassen Sie mich mal mit einer kleinen Geschichte beginnen.
00:01:06: Ein Herr Wagner also ein erfundener Patient ist zwar ein siebzig Jahre alt früher war als begeisterter Wanderer.
00:01:14: vor drei Jahren fiel allerdings auf und dass er auf dem Weg zum Bäcker stehen bleiben muss nicht wegen Luftnot oder wegen Herzen sondern wegen einem gewissen Schwere in den Beinen Ein Zielen, einen Brennen.
00:01:26: Auch ein Gefühl im Oberschenkel, dass ich wie Beton anfühlte.
00:01:32: Anfangs trat das eben nach Achtund Metern auf, später nach Fünfhundert und letztendlich eben nach achtzig Metern.
00:01:39: Und wenn Sie die Folge Vier gehört haben dann wissen sie bereits, wie ich dann weiter gefragt habe nämlich reicht dann ein Stehenbleiben aus oder müssen sich hinsetzen?
00:01:50: Wie ist es beim Fahrradfahren?
00:01:52: Herr Wagner sagte dann Stehen bleiben alleine?
00:01:55: Ich bin gar nichts.
00:01:56: Er müsse sich setzen oder nach vorn beugen und Fahrrad fahren, das wäre super ja!
00:02:02: Da können ja dreizig Kilometer fahren ohne dass er irgendwie beschweren hätte.
00:02:06: Und damit ist die Diagnose fast schon gestellt.
00:02:11: Wenn Ihnen dieses irgendwie bekannt vorkommt wenn Sie sich erinnern vielleicht in der gleichen Situation zu sein Und wenn Sie Fragen zu Ihren Befunden haben oder einen Termin in unserer Praxis wünschen, dann rufen sie uns an.
00:02:25: Sie erreichen es unter der Nulldrein-Null, Zwei-Sex-Drei, Neunzechs-Vier, Acht-Noll.
00:02:31: Also ich wiederhole Null drei-null, zwei-sech-drei, neunzech-vier, ach-noll.
00:02:37: Unsere Praxis ist in Berlin!
00:02:39: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Bilder, für Ihre Vorgeschichte, für ihre Fragen und versuchen natürlich entsprechende Antworten und Therapiekonzepte zu liefern.
00:02:49: Ganz kurz zur Aufroschung, ich wasse auch mich hier ziemlich knapp und kurz weil das ganze auch in Folge Vier wirklich ausführlich dargestellt ist und ich will mich jetzt nicht so sehr wiederholen.
00:03:00: also der Wirbelkanal ist ein knöcher nur Tunnel in der Wirbelsäule und im Bereich der Lendenwirbelsäulen verlaufen dort die sogenannten Spinalnerven.
00:03:09: Mit den Jahren verliert die Bandscheibe an Höhe in Folge von Abnutzung.
00:03:14: Und wenn die Bandcheibe an höhe verliert, dann steigt der Druck auf die Facettengelenke und die Bänder.
00:03:20: Diese schlafen dann, der Knobbel baut sich ab und die Weibenscheibe wird sich einsetzt von vorn in den Knobbalkanal hinein.
00:03:30: Ja, für Größer hatten sogar einen hypertrophierten Facettengelenke aufgrund der Arthrose von der Seite und das gelbe Wand, also dass sozusagen hinten lokalisiert ist.
00:03:40: Er schlaft und verdickt sich auch und wirbt sich von Hinten in den Wirbelkanal.
00:03:46: Also der Wirbelkanal wollte letztendlich von vier Stellen aus eingengt Und das führt natürlich dazu, dass die Nerven immer mehr unter Druck geraten.
00:03:58: Und dabei geht es nicht nur darum, irgendwie ein Messwert festzulegen wann ein Problem vielleicht ernsthaft ist oder wann ist es vielleicht nicht ganz so schlimm.
00:04:06: Sondern es geht darum wie viel Platz haben die Nerven wirklich?
00:04:12: Das kann man auch über Tebelern sehr gut sehen.
00:04:14: Besteht da noch eine gewisse Flüssigkeit um die Nerfen oder sind sie völlig gequetscht ohne dass überhaupt noch einen Tropfen von dem sogenannten Nervenwasser sie umspült?
00:04:25: und dann ist auch nur die Frage Wenn man sich nach vorne bräugt, dann wird nämlich der Wirbelkanal etwas geweitet und das schafft immer ein bisschen mehr Platz für die Nerven.
00:04:34: Und deshalb haben die Patienten auch eine gewisse Erleichterung.
00:04:39: Nun kommen wir mal zu den Punkten, die ich zusammengestellt habe.
00:04:45: Punkt eins Die Beschwerden treten beim Gehen und Stehen auf.
00:04:49: Sie sitzen im Rücken und zusätzlich in den Weinen und sie verschwinden beim Hinsetzen oder nach vorn bräuchten.
00:04:57: Und der große Unterschied zu der sogenannten Schaufensterkrankheit der Beine ist wirklich zuverlässig, weil bei der Schaufensterkrankheit reicht eben das Stehenbleiben aus.
00:05:07: Weil beim Stehen bleiben wird schon die Durchblutung in den Beinen verbessert und eben durch das Blut mehr den Muskeln zur Verfügung gestellt.
00:05:17: Während bei der Spinalkanalsynose wie gesagt kein Durchblutzungsproblem sondern die Enge im Wirbelkanal.
00:05:23: und da reicht Stehe nicht aus, sondern der Wirbelkanal muss geweitet werden Deshalb nach Vornbeugen oder hinsetzen, was auch letztendlich durch die Kippung des Beckens wie ein nach Vormbeugen wirkt.
00:05:35: Punkt zwei und das ist einer der wichtigsten Punkte hier geht es wirklich nicht um den Rückenschmerz.
00:05:42: Der reine Rückenschmärz ist kein Symptom des Pinalkanals hinaus.
00:05:46: Also wenn Sie zum Arzt gehen und sagen ich habe Rückgeschmerzen da als Fahndauer und tut dann auch das Beiden weh?
00:05:50: Und sie sagen nein, beidem hab ich gar keine Probleme, ich kann ja drei Kilometer laufen noch länger ohne dass ich da ein Problem entwickle, ohne dass ich stehen bleiben muss.
00:05:59: Also dann ist letztendlich schon auch klar es kann keine Spinalkanalsthenose sein weil der Rückgeschmerz führt ja nicht zu einem Einschränkung der G-Strecke.
00:06:09: Der Rückgeschmärze kann von einer Arthrose in den Wirbelgelenken kommen aber nicht jede Arthouse in den Würbegelenke verursacht gleichzeitig eine Spinal kanalsthänose.
00:06:21: Aber das sehe ich auch trotzdem und wird häufig, auch bei dem will ich mal sagen nur einfach in Rückenschmerz oder Kreuzschmerz ein Bild gemacht.
00:06:29: Und dann beschreibt der Radiologe eines Spinalkanals den Oase.
00:06:33: Radiologen vermessen häufig den Spinalkanal und es gibt dann so Durchschnittswerte und sobald diese Durchschnitzwerte unterschritten sind schreibt der radiologe Spinalkanal ist den Oose.
00:06:44: Und wenn ihr es dann vielleicht ein Kollege ließ, ohne sich die Bilder genau anzuschauen und vielleicht über die Erfahrung zu verfügen.
00:06:51: Was letztlich alles Pinalkanalslose... ausmacht, dass es nicht darum einen klaren Messwert geht sondern hat um eine gewisse klinische Symptomatik die Übereinstimmung sein muss mit Veränderungen in den Bildern.
00:07:03: Da kommt dann zu dem Schluss ja also sie haben das Bilalkanlastinose, also ist dieses Bilalkananastinose für ihre Schmerzen verantwortlich und da kann das schon auch durchaus passieren, dass dann falsche Schlüsse gezogen werden und zum Beispiel eine Operation empfohlen wird, obwohl bei den klassischen Rückenschmerzen die Spinalkanalistinose wie gesagt keine Rolle spielt und deshalb die Operation auch nicht zu einer Verbesserung der Beschwerden führen würde.
00:07:33: In solchen Fällen hatte ich auch schon ausführlich dargestellt spielen häufig die Facettengelenke eine Rolle, es kann auch in die Muskulatur eine Rolle spielen.
00:07:40: Das Iosakralgelenk verschleißt an den Bandscheiben dadurch auch Veränderung in den Wirbelkörpern Flüssigkeitseinlagerungen Züsten
00:07:48: etc.,
00:07:48: da muss man sich also ganz genau die Ursachen von Kreuzschmerzen oder unspezifischen Rückenschmerzen anschauen um dann eben das richtige Therapiekonzept zu wählen.
00:07:59: Punkt drei, das hatte ich jetzt auch schon so ein bisschen angedeutet Ein Bild allein stellt niemals die Indikation zu einer Maßnahme geschweige denn, zu einer Operation.
00:08:11: Weil eben man sich nicht nur auf bestimmte Messwerte verlassen darf und ab einem bestimmten Messwert, weil das Bilalkanalsnose spricht oder vielleicht bei einem bestimmtem Messwert eine Indikation für eine Operation ableitet.
00:08:26: Entscheidend ist immer das klinische Beschwerdebild und dies muss letztendlich zu den Bildern passen.
00:08:36: eben dieses klassische Bild darstellen, dass der Patient diese Verkürzung der Wegstrecke hat und er sich dann entsprechend hinsetzt oder nach vorne beugt.
00:08:45: Und ich erlebe auch häufig das die Patienten berichten ja also wissen Sie in so einem Supermarkt da fühle ich mich am Wohlsten, dann kann ich mich auf den Wagen legen und ich schieb es in den Waageln vor mir her und dadurch habe ich eine gute Entlastung und das tut mir gut.
00:09:01: Dann habe ich sozusagen die Hinweise, dass eine Spelalkanlastinose vorliegen kann.
00:09:06: Und ich kann es da mit entsprechenden klinischen Untersuchungen und vielleicht auch noch mit einer Bildgebung und vielleicht nochmal einem EMG etc.
00:09:13: beweisen.
00:09:14: Und dann kann ich auch eine entsprechende Therapie ableiten.
00:09:21: Und konservativer Pi bedeutet nicht einfach abwarten sondern es ist handeln!
00:09:27: Ich habe in der Folge vier schon die Grundfesten der konservativen Therapie genannt.
00:09:33: Das ist eben die Physiotherapie, Schmerztherapie, die letztendlich aus Medikamenten, Injektionen und Akkumpunkturen bestehlen kann – vielleicht auch eine Orthese zu der sogenannten Entlotosierung?
00:09:44: Wir werden ja gesagt, wenn die Wärme solle entlotosiert… die sind nach vorne bräuchten, das entlastet den Spinalkanal.
00:09:50: Ich kann das auch mit einer Ortese bewerkstelligen vielleicht auch mal eine stationäre Behandlung in der guten Phase.
00:09:57: also es gibt viele Möglichkeiten in der konservativen Therapie.
00:10:01: aber man muss eben auch die Grenzen der Konservativer Therapie kennen weil die konservative Therapie kann das Problem nicht lösen schon eine gewisse Zeit lang Erleichterung bringen, weil wenn eines Bilalkanals die Nose sich entwickelt dann ist das ein durchaus länger während der Prozess.
00:10:23: Und da macht es auch Sinn vielleicht auch Operationen doch nach hinten zu schieben um eben sekundären Problemen die auch mit einer Operation wieder entstehen können wie instabiliteten etc.
00:10:34: auch möglichst weit nach hinten dass man nicht zu früh eine Folge von Operationen reinrutscht, die mit einer Einlängung des Wirbelkanals beginnen und eine entsprechende Kompression letztendlich mit einer langstackigen Stabilisierung endet.
00:10:53: Man muss schon schauen welche Grenzen hat die Konservattherapie aber auch welche Möglichkeiten und natürlich auch im Einzelfall entscheiden wann die Operation sinnvoll ist.
00:11:08: Punkt fünf betrifft die Injektion, die sogenannte epidurale Therapie.
00:11:15: Ich habe das schon mal in der Folge vier dargestellt.
00:11:19: wir machen diese Injektionen unter dem Bildwandler und zwar direkt mittig.
00:11:25: durch den sogenannten interlaminellen Fenster wird dann entsprechend die Nadel platziert.
00:11:30: Wir platzieren die Nadell zunächst direkt davor, das wird natürlich röntgenlogisch kontrolliert.
00:11:36: Und dann nimmt man eine Spritze oder die letztendlich widerstandslos ist.
00:11:41: Das heißt also man muss nicht viel Druck ausüben und die vorzuschiebenen Kolben.
00:11:45: Das ist halt wichtig weil wenn man eben das gelbe Band perforiert und in den sogenannten Epiduralraum geht will man natürlich so tief gehen, dass man auch die Dura, also die harte Rückenmarkshaut oder Nervenhaut durchsticht und dann in dem Nervenwasser landet.
00:12:03: Und dort das appliziert, das wäre halt nicht so gut, sondern es muss so zu einem Epidural auf der Dura sein.
00:12:10: Der Raum zwischen diesem gelben Band und der Durer ist relativ schmal hier nachdem.
00:12:16: Deshalb ist es wichtig eine low resistance Spritze zu nehmen, wo man halt die dann langsam vorschiebt und wenn plötzlich mal sozusagen so ein bisschen wie hier reinfällt.
00:12:25: Dann weiß man dass man im Epiduralraum ist und dann gibt man noch ein bisschen Kontrastmittel und kann sich das nochmal anschauen im Röntgen.
00:12:33: und wenn die Kontrastmittellverteilung also wirklich hinten ist, dann weiß man man ist so dem richtigen Raum und kann dann eben das Medikament applizieren.
00:12:42: Es wird immer zunächst Cortison appliziert, ich verwende mein Extermeter-Sohn.
00:12:45: Das ist also nicht Christianoides Cortison, hat also kein Risiko von Embolien.
00:12:50: Und danach nochmal entsprechend ein lokalener Ästhetikum.
00:12:54: Wir nehmen immer Rupivakain was halt auch sehr effektiv ist, hat eine längere Wirkung und eben kaum motorische Effekte.
00:13:03: Diese epidurale Therapie Vorteile.
00:13:08: Sie ist relativ unkompliziert durchzuführen, keine stationäre Aufnahme
00:13:11: etc.,
00:13:12: und sie hat auch gute Effekte.
00:13:15: Natürlich ist die Methode auch begrenzt.
00:13:17: Wir können natürlich nicht erwarten dass wir eben mit so einer epiduralen Injektion irgendwie die Enge beseitigen und das Problem für alle Zeiten lösen sondern es geht klar um eine Beschwerdefreiheit zu erzielen für eine bestimmte Zeit.
00:13:31: Das dadurch Beweglichkeit wiederhergestellt werden kann, dass das euch vielleicht auch den entsprechenden Muskel aufgebaut werden kann.
00:13:39: Die Diverose stabilisieren und dann vielleicht der Patient ein bisschen mehr aus der Lordose herausgeht.
00:13:44: Diverse Balance optimiert werden kann also, dass man nachdem man eben von den Schmerzen weitgehend befreit ist, dann auch aktiver am Leben teilnehmen kann für längere Zeit.
00:13:57: Man kann immer nicht genau abschätzen, wie lange so eine epidurale Injektion wirkt.
00:14:01: Manchmal nur vier Wochen oder wenige Monate.
00:14:05: Manchmal habe ich auch Patienten gehabt da hilft das ein oder zwei Jahre.
00:14:08: Punkt sechs betrifft die Operation.
00:14:11: Das heißt, wann muss oder sollte oder kann operiert werden?
00:14:16: Da will ich mal vielleicht am Anfang noch die Notfallsituation darstellen.
00:14:19: Es gibt natürlich auch Fälle wo wirklich Zeit im Verzug ist und man akut etwas tun muss.
00:14:25: Und zwar ist das meistens dann in der Fall wenn eben eine Spinalkanalistinose bestandt und dann vielleicht noch etwas dazugekommen ist.
00:14:32: Die berühmte Tropfen, die das Glas umlaufen bringt es kann vielleicht doch nochmal eine Bandscheinvorwirkung, die zunimmt und dadurch der Druck auf den Nerven extrem wird.
00:14:43: Und dann es zu doch starken Ausfällen kommt mit entsprechenden Funktionsstörungen, Blase, Mastdarm vielleicht auch eine Reitrosanesthesie, vielleicht sogar schwere Lömungen.
00:14:54: also zumindest etwas was dann sofort behandelt werden muss und dann ist das wichtig dass man eben möglichst schnell in die Klinik kommt den Notarzt ruft und dann entsprechend auch frühzeitig operiert wird.
00:15:08: Ansonsten ist natürlich die Operation etwas, was geplant werden kann mit den Patienten besprochen werden kann.
00:15:14: also meine Patienten sind dann häufig schon sehr lange oder längere Zeit konservativ behandelt mit gutem Erfolg aber vielleicht abnehmenden Erfolg.
00:15:22: das heißt die Intervalle zwischen Injektion werden immer kürzer und man dann doch an dem Punkt gelangt und sich überlegt ist es nicht doch vielleicht sinnvoll eine etwas permanentere Lösung zu suchen.
00:15:34: Das heißt, das Problem an der Wurzel zu packen indem man eben den Wirbelkanal weitet und das wird dann natürlich individuell besprochen, hängt auch ein bisschen davon ab.
00:15:45: Wie ist denn die Wegstrecke?
00:15:47: Wie ist der Leidensdruck?
00:15:48: Welchen Ansprüche hat der Patient?
00:15:50: Was möchte er erreichen?
00:15:51: Was will er noch machen?
00:15:53: Wie setzt er selbst seine Leistungsfähigkeit an also etwas was besprochen werden kann mit keine schweren neurologischen Ausfälle da sind sondern eben diese Wegstärke eingeschränkt ist, der Patienten Schmerzen hat.
00:16:03: dann kann das individuell besprochen sein.
00:16:06: und an dieser Stelle auch nochmal eine Zwischenbemerkung Wenn Sie vor dieser Frage stehen, soll ich mich operieren lassen?
00:16:14: Soll ich mich nicht operieren lasse?
00:16:15: Welche Chancelsen habe ich mit der Operation?
00:16:18: Welcher Chanclesen hat ein konservatives Verfahren und Sie haben entsprechend einen Befund auch, bei dem sie vielleicht nicht ganz so ganz klar kommen oder nicht richtig erklärt worden ist.
00:16:27: Dann kann ich Ihnen empfehlen rufen Sie uns an vereinbaren Sie einen Termin unter der Null drei Null zwei sechs Drei neun sechs vier acht Null.
00:16:36: hier nochmal wir sitzen in Berlin.
00:16:38: Also, zero drei null.
00:16:39: Zwei sechs drei.
00:16:40: Neun sechs vier.
00:16:41: Acht Null.
00:16:42: Eine zweite Meinung ist in meinen Augen immer gut und sie bedeutet nicht irgendwie Misstrauen gegenüber ihrem primären Arzt sondern vielleicht eine gewisse Sicherheit dass man halt eine Meinung auch bestätigt bekommt.
00:16:55: Wenn man den Wirbelkanal weiten muss dann kommt man zum Punkt sieben weil es gibt sich die Frage wie soll das Ganze geschehen?
00:17:05: Und da ist natürlich wichtig das Problem löst, aber auch nicht zu viel macht.
00:17:13: Also ich habe auch schon gesehen, dass Patienten empfohlen wollen ist also wenn wir schon der dekompromieren müssen dann müssen wir so viel vom Klochen wegnehmen und das Ganze instabil und deshalb sollten wir auch gleich versteifen.
00:17:25: Man muss sagen es kann mal notwendig sein wenn eine Instabilität vorhanden ist.
00:17:31: die haben wirklich nachgewiesen worden ist eher selten.
00:17:37: Meistens steht wirklich die Enge im Vordergrund und eben der entsprechende Klinik mit dieser Wegstreckenverkürzung, dann geht es darum letztendlich nur die Engel zu beseitigen und nicht gleich eine Versteifung durchzuführen.
00:17:54: Wir müssen natürlich um die Dekompression also die Weitung des Wirbelkanals effektiv zu machen an Strukturen etwas wegnehmen.
00:18:03: Wir müssen dieses verdickte gelbe Band entfernen, das wird so mehr oder weniger ausgeschildt.
00:18:07: wir müssen auch von den medialen Gelenkfassetten also von den kleinen Wirbelgelenken die da halt in den Wirbelkanalen hineinragen auch etwas abfräsen um dann wirklich genügend Platz für die Nerven zu schaffen.
00:18:21: aber wir sollten halt wirklich nur so viel tun was erforderlich ist damit die nerven genug Platz haben damit der Patient von seinen Beschwerden befreit ist, aber ihm nicht zu viel.
00:18:34: Wenn wir natürlich sehr viel vom Knochen wegnehmen und die Gelenke entfernen, dann ist das Risiko da, dass eine Instabilität entsteht und dadurch vielleicht eine zweite Operation notwendig werden würde, wenn nicht gleich primär irgendwie die Versteifung durchgeführt wird.
00:18:53: Deshalb sage ich man sollte den kleinsten Eingriff wählen.
00:18:57: Heutzutage die endoskopische Dekompression.
00:19:01: Wir hatten schon in mehreren Podcasts über die Vorteile der Endoskopie gesprochen und das wird hier in dieser Dekcompression nochmal ganz deutlich, weil mit der Endoscopie kann ich wirklich nur so viel entfernen wie notwendig ist.
00:19:16: Ich habe eine extrem gute Sicht, ich kann von einer Seite in den Wirbelkanal hineingehen, kann eben entsprechend das auf der Seite abfressen.
00:19:24: Ich kann die sogenannte Overtop-Technik machen, indem ich auf die Gegenseite gehe und dort dann halt auch entsprechend die Strukturen entferne, die in den Wirbelkanal hineinragen und die Nerven beengen.
00:19:36: Also die endoskopische Dekompression ist in meinen Augen das Verfahren der Wahl.
00:19:42: Kommen wir nochmal zum Punkt acht.
00:19:43: Punkt acht ist auch sehr wichtig weil viele Patienten, die eine Verängung des Wirbelkanals haben, haben gleichzeitig ein Wirbel gleiten.
00:19:55: Und häufig wird auch so ziemlich schnell der Schluss gezogen, auch ein Wirbel gleiten, das heißt die Wirbel sind verschoben und das Ganze ist also instabil, also muss dekomprimiert und stabilisiert werden.
00:20:06: Aber auch das ist nicht immer der Fall!
00:20:09: Es kann sein dass sich ein Wirbegleiten ausgebildet hat weil die Bandscheibe gespeichelt hat, weil eben die Wirbegelenke etwas lockerer geworden sind und dann das ganze im nach vorne abgeglitten ist aber es bedeutet dass es unbedingt instabilisieren kann.
00:20:25: Es kann sein, dass dann irgendwann doch die Gelenke sich verfestigt haben, dicker geworden sind, das dann doch Strukturen geschrumpft sind dadurch sie sich verfechtigt haben wie die Bandschreiben nicht mehr so weich sind und dadurch ganze Wirbelgleiten stabilisiert worden ist.
00:20:41: Das heißt die Wirbel sind zwar verschoben aber es bewegt sich nichts mehr.
00:20:45: Das kann man am besten in Funktionsaufnahmen nachweisen, indem ein Patient weit nach vorne sich beugen lässt und dann auch weit nach hinten sich beugnen lässt.
00:20:54: Und schaut ob dann sich irgendwas bewegt.
00:20:57: Wenn sich nichts bewegt ist das stabil und muss auch nicht versteigt werden.
00:21:04: Selbst kleine Bewegungen sind nicht unbedingt eine Indikation für eine Versteifung weil wenn wir die komprimiert haben Schmerz frei oder schmerz gemindert ist, da kann er intensiver Physiotherapie machen und dann kann er Intensiver seine Muskulatur trainieren.
00:21:20: Und dann ist eben auch der Muskelband-Apparat dafür zuständig, dass er vielleicht diese kleine Beweglichkeit die man in den Funktionsaufnahmen gesehen hat, dann noch beseitigen kann und die Vibrosäule stabil bleibt.
00:21:34: Also ich empfehle meinen Patienten immer als erstes nur die Kompression mit minimalen massiven Techniken wie imt zum Beispiel mit dem Endoskop, wo ich dann wirklich sicher sein kann, dass sich nicht zu viel wegnehme.
00:21:46: Dass ich nicht die Wirbelsäule zusätzlich destabilisiere und dann halt einfach abschauen wie sich die Sache entwickelt.
00:21:54: Und in den meisten Fällen muss man nicht stabilisieren.
00:21:57: Falls doch, dann kann man dies in einem zweiten Eingriff durchführen.
00:22:02: Punkt neun betrifft nochmal ganz genau die Endoscopy weil diese Frage kommt auch sehr häufig.
00:22:07: Ich habe dann Patienten, die waren vielleicht schon woanders, den ist schon eine Operation empfohlen worden.
00:22:13: Dann ist gesagt man ja das machen wir mikroskopisch und dann hat der Patient vielleicht auch schon mal gelesen es geht auch endoskopisch.
00:22:21: Und was ist nun jetzt der Unterschied?
00:22:23: Was ist der Vorteil von der Endoskopie gegen die Mikroskopie?
00:22:27: Der Vorteil liegt einfach in der Technik an sich und in den Möglichkeiten.
00:22:31: wenn ich mit die Mikroskop arbeitet, dann gucke ich sozusagen von oben in einen Schacht hinein.
00:22:37: Ich muss den Schacht entsprechend ausleuchten, das heißt, ich muss schon mal etwas mehr Platz schaffen und ich muss mehr Muskulatur abschieben – ich brauche wie gesagt eine Übersicht!
00:22:45: Und dann arbeite ich mit Instrumenten, die müssen erstmal irgendwie diesen Schacht da rein,
00:22:49: d.h.,
00:22:49: sie brauchen auch Platz.
00:22:51: Das heißt es wird automatisch alles etwas größer, der Aufwand wird größer und auch die Dekompression wird automatischer größer.
00:23:00: Wenn ich endoskopisch arbeite, habe ich einen schmalen Kanal.
00:23:03: Ich habe schmale Instrumente, die durch den Kanal durch das Endoskop und dann kann ich sozusagen mit den Instrumenten wie in so einer Art Höhle arbeiten und ich kann halt dann ohne dass ich jetzt durch diese Strukturen also Muskulatur abschieben muss entsprechend genügend Raum schaffen um die Nerven zu entlasten.
00:23:23: Das heißt der Vorteil der Endoskopie ist, dass ich das Risiko einer Instabilität versuche zu minimieren indem ich möglichst gewerbsschonend arbeite und möglichst Strukturen erhalte und wirklich nur das wegnehme was die Nerve einengt und was zu den Beschwerden führt.
00:23:46: Punkt zehn betrifft Zeit nach einer Operation.
00:23:51: Also man hat dekomprimiert, alles ist super gelaufen, Patient ist beschwerdefrei.
00:23:57: und nun gibt es sich die Frage ja wie geht das jetzt weiter?
00:24:00: Ist das mal okay?
00:24:02: Ja aber da hatten wir schon einmal darüber gesprochen.
00:24:06: Die frage ist natürlich immer Kann sich noch eine instabilität entwickeln?
00:24:10: Das ist natürlich das riskuliere ich individuell unterschiedliche nach dem wie Situation vor der Operation gemacht, gab es da vielleicht ein Wirbelgleit mit einer kleinen Verstimmung oder war alles völlig fest.
00:24:22: Es gab nun das Bilakaneisternose.
00:24:23: also das muss man sagen individuell mit den Patienten besprochen werden und dann geht das natürlich auch darum halt entsprechende Plan zu entwerfen dass dann wirklich mit der Operation zumindest für längere Zeit ich will nicht zuvor eigentlich sein für die Ewigkeit aber für längerer zeit das Problem gelöst ist und das nicht kurzfristig wieder neue Probleme entstehen.
00:24:47: Meine Patienten bekommen immer für sechs Wochen erst mal ein Korsett, durch das Korset ist gewährleistet dass zumindest die Wirbelsäule ruhig gestellt ist, dass die ganzen Strukturen korrekt abheilen können, dass sich die Muskeln wieder verfestigen, die Muskelansätze anwachsen können und dass wir in die Situation wie Vorderoperationen wiederherstellen und dadurch halt auch die Belastbarkeit wieder herstellen.
00:25:12: Danach gibt es natürlich ein abgestuftes Physiotherapie-Programm, das darauf zielt dass eben die Muskulatur wieder funktionell gut aufgebaut wird und dadurch halt die Stabilität der Würre Säule gewährleistet wird.
00:25:27: Und wir natürlich versuchen zukünftigen Probleme zu vermeiden.
00:25:31: Weil es ist natürlich schon so, wenn man am Rücken operiert worden ist hat man doch eine gewisse Schwachstelle und wenn man ein gewisse schwachstalle hat dann sollte man schon darauf rücksicht nehmen um.
00:25:40: man sollte schon versuchen natürlich vorzubeugen dass dort ein Problem entsteht und dadurch eben entsprechende physiotherapeutische Maßnahmen regelmäßig durchführen.
00:25:50: das sage ich mal an Patienten auch immer viele Dinge sind relativ einfach durchzuführen aber nur in der Konsequenz dass man sie regelmäßig durchführt, macht das irgendwie dann den Erfolg aus.
00:26:04: Also wenn Sie sich in dem einen oder anderen Punkt wiedergefunden haben... Wenn Ihre Gestrecke verkürzt ist, wenn sie Bilder haben die Ihnen vielleicht nicht ganz so klar sind und diese vielleicht auch nicht ganz überzeugend erklärt bekommen haben, dann rufen Sie uns an!
00:26:22: Besorgen Sie ein Termin?
00:26:23: Rufen Sie an unter der Noch mal zum Mitschreiben.
00:26:38: Wir sind in Berlin, wir sind eine Privatpraxis und wir nehmen uns Zeit.
00:26:42: Wir schauen uns die Bilder an, wir untersuchen sie, befragen sie und wir entwerfen für Sie ein entsprechendes Therapiekonzept.
00:26:50: Ja!
00:26:50: Wir sind jetzt hier nah am Ende.
00:26:52: deshalb zum Ende auch nochmal ne Zusammenfassung bezüglich der Spileikalastienose.
00:26:58: Also erstens, das Leitsymptom der Spinalkanalsthenose sind belastungsabhängige Beinbeschweren.
00:27:05: Das heißt die Wegstrecke ist verkürzt.
00:27:10: Zweitens, Rückenschmerzen sind nicht das führende Symptom einer Spinalcanalsynose und erst recht keine Operationsindikation.
00:27:23: Drittens Das Bild sagt nicht alles.
00:27:26: Also nicht die Diagnose am Bild stellen, sondern nur im Zusammenhang mit einer entsprechenden Klinik.
00:27:35: Viertens.
00:27:37: Konservative Therapien sind sinnvoll!
00:27:40: Es geht dabei nicht um eine Schonung, sondern um eine aktive Therapie, die aus der Schmerzmedikation Physiotherapie bestehen sollte.
00:27:50: Fünftens Ergänzend können Injektionen durchgeführt werden.
00:27:54: Sogenannte epidurale Therapie, wo unter dem Röntgenbildwanderer in den Epiduralraum Cortison und Lokal-Asthetikum appliziert wird dadurch die Nerven abschwellen und wir auch längerfristig eine Besserung erzielen können.
00:28:10: Sextenz es gibt akut Fälle Notfall Situation wenn eben der Wirbelkanal Eng ist oder war und dann doch noch ein E-Tüpfelchen dazugekommen ist, einen kleinen Bandscheinvorfall der dann den Wirbelkanal komplett dicht gemacht hat.
00:28:24: Und plötzlich kann man kein Wasser lassen.
00:28:27: Plötzlich ist man gelehmt oder hat Taubwärtsgefühle.
00:28:32: Dann ist das ein Notfall.
00:28:35: Ansonsten gilt der Leinstruck des Patienten.
00:28:39: Es muss nicht operiert werden weil jemand am Bild irgendwie was vermessen hat und sagt ja es ist hier unter acht, unter sechs oder weiß ich wie viele Meter man muss operieren.
00:28:50: Und der Patient hat kaum beschweren.
00:28:51: also das führende Symptom des Patienten der Leinstrucht des Patienten ist der Grund für eine aktive Maßnahme wenn im konservativen Maßnahmen versagt haben.
00:29:02: siemte bedeutet Dekompression nicht gleich Versteifung.
00:29:08: Also die meisten Dekcompressionen, also Weitungen des Wirbelkanals können ohne Versteifen erfolgen.
00:29:14: Achtens auch ein Wirbegleiten ist nicht unbedingt eine Indikation für eine Versteiffung wenn die Einigung des Wirbekanals im Vordergrund steht und keine Instabilität.
00:29:27: Dann kann man erstmal den Wirbelkanal weiten und dann kann man halt schauen ob das nicht vielleicht schon ausreicht.
00:29:34: Neuntens.
00:29:35: Wenn operiert werden muss, also wenn wir eine Decompression durchführen sollen und mit Patienten, wo das entsprechend vereinbart und die Indikation stimmt und alles läuft darauf hinaus, dass eine Operation durchgeführt wird dann minimal massiv, dann endoskopisch.
00:29:49: Warum endoskopisch?
00:29:50: Weil dadurch als operative Trauma möglichst gering gehalten wird.
00:29:54: Wir verursachen keine zusätzlichen Instabilitäten.
00:29:57: Wir nehmen nur so viel weg was notwendig ist um den Wirbelkanal zu weiten und versuchen, Gelenke und entsprechende Strukturen zu erhalten.
00:30:06: Und zehnt es immer daran denken das mit einer Operation nicht irgendwie alles abgeschlossen ist, dass danach sich eine entsprechende Phase anschließt mit Physiotherapie dann halt auch entsprechend den Muskelaufbau vielleicht ein Reha um in wirklich Mobilität wiederherzustellen um Sicherheit im Gangbild herzustellen Sturzresiko zu minimieren etc..
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