Fixateur interne - Stabilisierung der Wirbelsäule, Technik, Risiken, Nachsorge

Shownotes

Prof. Dr. med. Christian Woiciechowsky Pivatpraxis für Neurochirurgie, Rücken- & Sportmedizin und Schmerztherapie Tauentzienstr. 7B/C 10789 Berlin Tel.: 030 26396480 oder 030 89048503 FAX: 030 263964811 WhatsApp: https://wa.me/message/5XRR2QVMDOZ2J1 email: prof@woiciechowsky.de www.neurochirurgie-berlin.org www.kreuzschmerzen.org

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00:00:00: Guten Morgen, guten Tag, guten Abend! Wo auch immer Sie unseren Podcast hören und zu welcher Tag oder Nachtzeit.

00:00:07: Hier sind wir wieder. Und wir wollen heute besprechen, wie die Stabilisierungsoperation an der Wirbelsäule abläuft.

00:00:15: Wir hatten im Folgen Podcast über die Indikationen, das heißt, wann ist eine Stabilisierungsoperation sinnvoll gesprochen,

00:00:23: auch über die verschiedenen Fixaturen, wie die sich entwickelt haben.

00:00:28: Und heute wollen wir uns mehr auf die Technik konzentrieren.

00:00:33: Und ich hatte ja auch im Folgen Podcast gesagt, es gibt ja Indikationen, wo eben eine Stabilisierungsoperation durchaus sinnvoll ist und wo der Patient dann auch von einer solchen Maßnahme profitiert.

00:00:47: Das heißt, seine Beschwerden werden gebessert.

00:00:50: Das sind ja unter anderem eben das instabile Wirbelgleiten, das sind ja so verschiedene skoliotische Deformitäten oder auch die sogenannte Erosive Osteochondrose.

00:01:02: Das ist ein Zustand, wo die Bandscheibe zerfällt und sich eine Zündungsreaktion in den benachbarten Wirbelkörpern ausbreiteten.

00:01:11: Und dadurch auch die Bandscheibe, ich mal sagen, so ein bisschen matschig wird und dadurch auch das ganze Segment instabil und was dann wiederum Schmerzen verursacht durch diese mechanische Reizung an den Facettengelenken,

00:01:25: aber eben auch durch diese Entzündungsprodukte, die dann immer wieder freigesetzt werden.

00:01:30: Aber es gibt auch richtige Infektionen an der Wirbelsäule und es gibt auch Tumoren und Metastasen, die zu Instabilitäten führen.

00:01:39: Und dann sind Operationen mit einer Stabilisierung der Wirbelsäule sinnvoll.

00:01:45: Nichtsdestotrotz gibt es Unterschiede in der Vorgehensweise und um ein wirklich gutes Ergebnis zu erzielen, muss man auch difficile Vorgehen und auch eine gute Vorbereitung machen.

00:01:58: Zunächst hat man ja gesagt, muss klargestellt werden, dass die Wirbelsäule instabil ist und eben eine Stabilisierungoperation sinnvoll ist oder es bestehen schwere Deformitäten, die eine Ausrichtung der Wirbelsäule benötigen, um eben dann Probleme und Beschwerden zu lindern.

00:02:16: Das Problem beginnt, wenn neben solchen klaren Instabilitäten in den benachbarten Segmenten fragliche Zeichen an der Instabilität vorhanden sind oder kleine Zeichen an der Instabilität, wo man sich unsicher ist, ob eben dieses Segment mit in die Stabilisierung einbezogen werden sollte oder nicht.

00:02:34: So geringe Zeichen sind Lufteinschlüsse in der Bandscheibe, dass man im Röntgen sieht oder auch im CT oder eben auch ein Flüssigkeitssignal oder dem Modic Zeichen in den benachbarten Wirbelkörpern.

00:02:48: Und es geht ja immer darum, halt ein Segment mit in die Fixation hineinzunehmen, dass jetzt schon instabil ist oder droht, kurzfristig instabil zu werden.

00:03:01: Ja, wie will man das entscheiden, was droht, kurzfristig instabil zu werden?

00:03:05: Also das ist wirklich schon ein gewisses Dilemma, weil es gibt keine klaren Zeichen.

00:03:11: Wenn man sich so unsicher ist, dann gibt es auch die Möglichkeit des sogenannten Hybrid-Konstrukts.

00:03:17: Das heißt, ich mache das Segment drüber und manchmal auch drunter nicht komplett fest, sondern lasse es beweglich, entlaste aber die Bandscheibe durch eine Art zulässige Fehler von hinten, wo eben nicht der volle Druck auf der Bandscheibe ist und diese halt dann nicht irgendwie einem beschleunigten Verschleißprozess unterlegt, sondern eben die Kraft ein bisschen über diese Fehlerkonstrukte aufgefangen wird.

00:03:44: Aber auch hier ist es, wie gesagt, nicht immer einfach klar zu entscheiden, was ist sinnvoll.

00:03:50: Man möchte gerne solche Stabilisierungseparationen möglichst kurzstreckig machen, um natürlich auch die Operationsaufwand zu verringern, die Erholungszeit zu verkürzen, die Risiken zu mindern.

00:04:04: Ist es ja schon sinnvoll, eine Operation möglichst kurz zu halten, aber man muss eben halt auch ausreichend machen.

00:04:13: Deshalb ist es wirklich immer wichtig, die einzelnen für und wieder mit den Patienten zu besprechen.

00:04:20: Also macht es Sinn, noch ein zweites Segment reinzunehmen, oder vielleicht ein drittes, oder belassen wir es nur bei einer sogenannten monosegmentalen Fixation und riskieren, dass vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Segment hinzugelommen werden muss.

00:04:35: Aber es besteht nicht auch die Chance, dass dies nicht passiert, dass der Patient eben durch Änderung der Lebensweise, durch Kräftigung der Muskulatur eine zusätzliche Unterstützung für die Wirbelsäule bekommt und dann eben das Risiko der sogenannten Anschlussinstabilität, was ja eben mit jeder Fixation verbunden ist.

00:04:56: Das kann man sich ja vorstellen, wenn ich ein Segment festmache, oder vielleicht zwei oder schlimmsterfach noch drei, dann ist natürlich auf dem Segment, was dann da drüber oder drunter ist.

00:05:05: Da ist natürlich eine zusätzliche Belastung da, weil diese fixierten Segmenten wirken ja wie ein Art Hebel, wie ein Warmbusstab und dann wird natürlich die Kraftverteilung auf die wenig verbliebenen Segmenten reduziert und dadurch halt die Belastung höher und dann möglicherweise auch der Verschleißprozess beschleunigt.

00:05:25: Letztendlich muss unterm Strich auch der Patient die Entscheidung treffen, will er von vornherein eben eine etwas umfassende Operation haben, vielleicht mit einem geringen Risiko, dass zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Eingriff notwendig ist oder will er es erstmal bei einem kleinen Eingriff belassen und dann halt schauen, ob er eben durch Anstrengung, Physiotherapie etc. halt einem zusätzlichen Eingriff vorbeugen kann.

00:05:50: Ich möchte an dieser Stelle auch schon wieder unsere nächsten Podcast angenügen, das mache ich ganz gern so mittendrin, weil da ist die Aufmerksamkeit noch hoch.

00:06:00: Mir geht es darum, dass viele Patienten auch zu mir kommen, die schon einige Eingriffe hinter sich haben und dann schon auch etwas verzweifelt sind und auch schon mal mit dem Satz konfrontiert worden sind, für sie kann ich nichts mehr tun.

00:06:15: Ja, es ist ein schwieriges Problem und ich habe auch viel über den Titelfeld der solche Episode nachgedacht und wollte es möglichst bildhaft und emotional darstellen und ich habe mich für den Titel entschieden, das Ende der Fahnenstange, Rückenschmerzen ohne Hoffnung.

00:06:30: Das klingt natürlich schon hart und verzweifelt, aber ich bin der Meinung, wir müssen uns damit auseinandersetzen mit unseren Patienten und wir müssen dann auch Klartext sprechen.

00:06:40: Ja, ich hoffe, Sie sind schon gespannt auf die nächste Episode, aber ich werde jetzt erstmal wieder in unserem Text hier fortfahren mit der Frage, wie wird eine Stabilisierungsoperation an der Wirbelsäule im Einzelnen durchgeführt?

00:06:56: Wie läuft das technisch ab?

00:06:58: Also es beginnt natürlich zunächst mit der Planung. Wie gesagt, im Vorfeld wurde entschieden, welche Sekmente müssen stabilisiert werden, wie viele Sekmente müssen stabilisiert werden und nun geht es darum, das technisch umzusetzen.

00:07:11: Und jede Wirbelsäule ist irgendwie etwas anders, d.h. die Bedingel sind unterschiedlich dick, unterschiedlich lang, der Eintrittswinkel ist unterschiedlich und das kann man natürlich am besten schon mal im Vorfeld genau planen.

00:07:26: Dazu macht man sich ein spezielles CT, ein so-calledes "Spiral-CT", wo man sich dann auch die Wirbelsäule dreidimensional darstellen kann, verschiedene Schnittebenen wählen kann und dann in diese entsprechenden Bilder die Schrauben platzieren kann, um halt zu sehen, wie lang sollten die Schrauben sein, wie dick, also welchen Durchmesser sollten die Schrauben haben.

00:07:51: Und mit einer genauen Planung kann man dann auch letztlich gut die Operation durchführen.

00:07:59: Wir versuchen durch die Operation möglichst minimalinvasiv zu machen. Und minimalinvasiv bedeutet, dass wir möglichst wenig Umgebungsschaden anrichten wollen.

00:08:09: Also es geht jetzt nicht so unbedingt um die Länge des Hautschnittes oder ob ich einen Hautschnitt in der Mitte mache oder vielleicht vier kleine links und rechts. Also es geht wirklich darum schonend mit den Nachbarstrukturen umzugehen, um eben z.B. so etwas wie eine Anschlussinstabilität zu vermeiden.

00:08:27: Häufig ergibt sich auch die Frage, was für Technik brauche ich dazu? Brauche ich Navigation? Brauche ich Robotik? Brauche ich ein interoperatives CT?

00:08:37: Was natürlich sehr viel drum herum bedeutet, ich bin da eher immer ein bisschen skeptisch. Sicherlich sind Hilfsmittel nützlich und in bestimmten Fällen auch wirklich sinnvoll, aber generell braucht man das wirklich alles, das muss jeder so ein bisschen für sich beantworten.

00:08:55: Ich bin immer der Meinung, Technik verbessert nicht unbedingt die Skirts. Wenn ein Geigenviterose eine 100 Euro Geige in die Hand kriegt, dann spielt der da sicherlich auch wesentlich besser als ein Beginner mit einer Statiwari.

00:09:11: Es geht einfach um Erfahrung, um Können, um Training und da muss man schon mal schauen, was dann wirklich im Einzelfall unterstützend wirkt.

00:09:22: Ich habe auch immer ein kleines Beispiel, weil es wirklich ganz, ganz aktuell ist. Ich war jetzt gerade in Düsseldorf. Ich steige aus dem Zughaus, Bahnhof und natürlich Taxi zum Hotel, das Hotel ist nur 8 Meter entfernt, aber gut, ich habe einen Koffer dabei und ein Taxi ist halt bequem.

00:09:39: Ich steige ins Taxi ein und sage dem Taxifahrer den Namen des Hotels. Darauf hin zuckt er mit den Achseln und ich merke schon, okay, er kennt das nicht. Kein Problem, ich sage ihm die Straße und die Nummer, er gucke mich wieder groß an, ich denke, mein Gott, das ist hier um die Ecke, nein, er kennt das nicht, okay, er hält mir sein Tablo hin, ich muss in das Tablo halt ganz genau reinschreiben, Straße, Nummer und dann gibt er halt auf Start und dann fährt er eben diese Route ab.

00:10:07: Ein ähnliches Ergebnis, an gleicher Stelle, ich also wieder in Düsseldorf allerdings weiter weg, ich war zu einem Meeting, muss dann wieder zurück zum Hotel und ich rufe auch wieder ein Taxi, steige ein und sage den Namen des Hotels und der Fahrer ohne Probleme fährt los und sagt mir, ja, das ist doch hier ein Little Tokyo. Ja, sorry, ja, das ist ein Little Tokyo, kein Problem.

00:10:31: Er hat auch kein Navi, kein Garnis, ich fahre 30 Jahre Auto, 30 Jahre Taxi, glauben Sie mir, ich kenne hier jede Ecke.

00:10:38: Klar, Erfahrung schlägt Technik, so ist es auch bei Operieren, jede Technik hat auch ihre Grenzen und braucht Kontrolle, also man kann sich ja nicht nur eben auf Navigation oder Robotik verlassen, sollte immer die eigene Erfahrung einfließen lassen, denn irgendwie kann die Technik mal ausfallen und was dann?

00:11:00: Und ich habe das immer auch einem von den restlichen Kollegen gefragt, der wirklich einen sehr interessanten Vortrag über Robotik und auch mit der Reality, mit sehr, sehr vielen fantastischen Bildern gezeigt hat, dann habe ich gefragt, na ja, sehr schön, vielen Dank für Ihren Vortrag, was machen Sie eigentlich, wenn jetzt die Technik ausfällt?

00:11:19: Ja, das ist doch kein Problem, wir haben drei solche Geräte da. Klar, wenn man das Geld hat und irgendwie die Mittel für drei Geräte, okay, schön, aber das treibt natürlich die kostende Medizin extrem in die Höhe.

00:11:33: Man muss ja wirklich sagen, ich brauche nicht einen Fuhrpark für einen Weg, den ich im Grunde genommen zu Fuß zurücklegen kann, sodass dieses überdimensionierte Anhäufen von Technik, wie gesagt, die kostende Medizin hochtreibt und nicht unbedingt die Qualität verbessert.

00:11:53: Das hat man ja auch schon in den Krankenhausreport gesehen, dass die hohen Kosten in der Medizin in Deutschland und die vielen Apparitionen, die in Deutschland durchgeführt werden, verglichen mit vielen anderen europäischen Ländern, die Lebenserwartungen nicht gerade verbessert haben und wir haben derzeit eine Lebenserwartung, die ungefähr den Leuten in Großbritannien entspricht und in Großbritannien sind die Kosten für die Medizin wesentlich, wesentlich geringer.

00:12:20: Es kommt ja immer darauf an, was kommt unterm Strich raus. Wenn ich viel investiere, will ich natürlich auch ein super Ergebnis erzielen. Es ist natürlich enttäuschend, wenn ich viel investiere und das Ergebnis ist gleich oder schlechter, als wenn ich weniger investieren würde.

00:12:35: Aber nun zu der eigentlichen Prozedur. Anfang tut das Ganze natürlich mit der Vorbereitung bereits vor der Operation und gibt es ja darum, dass möglichst das Operationsgebiet bzw. auch der Patient keimfrei oder keimgemindert ist.

00:12:51: Vor allem diese sogenannten Krankenhauskeimen. Alle fürchten sich vor Krankenhauskeimen. Man muss natürlich fragen, wie kommen denn die Krankenhauskeime in das Krankenhaus? Und da gibt es im Prinzip zwei Quellen. Das ist natürlich einerseits das Personal und andererseits der Patient.

00:13:10: Das Personal ist letztendlich immer gleich. Es kommt mal neu rein, aber ansonsten ist das Personal relativ stabil, sodass auch das Keimspektrum, was das Personal ins Krankenhaus bringt, häufig stabil ist, seit der Infektion gemacht.

00:13:23: Aber dieses schnelle Turnover ist eben bei den Patienten. Und dass so die meist neuen Keime dann doch eher über die Patienten reinkommen. Und da wird man natürlich vermeiden, dass diese schlimmen Keime, diese resistenten Keime, diese multi-resistenten Keime möglichst draußen bleiben.

00:13:39: Und deshalb machen wir rotinemäßig bei allen Patienten Hautabstriche aus den verschiedensten Regionen Lassenabstriche, also überall da, wo eben Keime sitzen können, um da schon mal zu sehen, ob eben resistente Keime beim Patienten vorhanden sind und ob man nicht im Vorfeld schon mal da eine gewisse Reinigung und Desinfektion durchführen muss, um eben diese Oberflächen halt keimen gemindert bzw. keimfrei vor diesen multi-resistenten Keimen zu machen.

00:14:09: Dann ist natürlich klar, dass wir auch Patienten spezielle Reinigungsmittel geben, zur Waschung, auch wenn sie jetzt keine multi-resistenten Keime haben, sondern vielleicht ganz normale Hautkeime, aber auch diese normalen Hautkeimen können, wenn sie nach innen verschleppt werden, dann zu Infektionen führen und die Keime sitzen manchmal auch in diesen alten Teigdrüsen, was ja nicht immer so einfach mit den normalen Desinfektionsmitteln zu entfernen, weil sie sehr fetthaltig sind.

00:14:39: Also so eine gewisse Vorreinigung ist immer sinnvoll und das empfehlen wir unseren Patienten am Abend vorher und eben frühmorgens vor der eigentlichen Operation.

00:14:50: Und wenn das im Vorfeld alles abgeschlossen ist und der Patient in den OP-Saal kommt, erfolgt durch die Larkose-Einleitung und wenn der Patient sich in Larkose befindet, dann wird er eben auf dem Operations-Tisch gelagert, entsprechend gepolstert in der optimalen Position.

00:15:08: Er bekommt dann auch noch zurzeit durch ein Alibiotikum, um eben da auch nochmal eine Profilachse durchzuführen und dann wird eben das Onkelgerät eingestellt und wir schauen uns ganz genau die Höhe an, die wir dann operieren wollen.

00:15:20: Wir markieren das eben auf der Haut, um da eben wie gesagt möglichst minimalinvasiv und zielgenau vorgehen zu können, wenn wir das alles so weit markiert haben, dann wird eben entsprechend die Haut desinfiziert, alles steril abgedeckt.

00:15:37: Natürlich auch alle Operateure und die Kollegen, die am Tisch sitzen, OP-Schwester, steril angezogen und dann, wenn alles so weit vorbereitet ist und alles so zu einem Stereo ist, alle Geräte sind angeschlossen, dann beginnt die Operation und ich mache immer einen mitteligen Schnitt, der ist meiner Meinung nach kosmetisch viel günstiger als zum Beispiel so vier kleine Schnitte und falls man doch nochmal irgendwie, wie ich mal sagen, erweitern muss oder einen zweiten OP einschließen muss,

00:16:06: zu einem späteren Zeitpunkt, dann kann man einen mitteligen Schnitt immer leichter verlängern, als wenn man eben mit diesen vier seitlichen Schritten arbeitet und dann doch einen mitteligen Schnitt macht, kosmetisch viel günstiger und auch das Operationstraum an der Tiefe ist meiner Meinung nach dann eben auch nicht so optimal.

00:16:23: Ja und wenn wir dann den mittigen Schnitt gemacht haben, dann durchleihen wir auch die Fasstier und dann wird ganz

00:16:29: difficile die Muskulatur

00:16:32: seitlich abgeschoben bis zu den Gelenkfortsetzen und den Querfortsetzen und dann wird unter Röntgenkontrolle der Eintrittspunkt

00:16:41: für die Bedingelschrauben aufgesucht, wird markiert und wird mit einem speziellen Instrument auch der Bedingel

00:16:49: eröffnet, wird einen Kanal geschaffen und durch diesen Kanal wird dann ein Draht, der sogenannte K-Draht

00:16:55: eingeführt und die weitere Prozedur erfolgt dann über diesen Führungsdraht.

00:17:00: Wir haben dann spezielle kandellierte Schrauben und kandellierte Instrumente, z.B. auch einen kandellierten Gewindeschneider.

00:17:08: Und dann wird über diesen K-Draht zunächst mit dem kandellierten Gewindeschneider Gewinde geschnitten.

00:17:13: Und dann wird die Schraube platziert, entsprechend der Größe, die vorher eben vermessen worden ist.

00:17:20: Das passiert dann Schritt für Schritt, bis wir dann vier Schrauben platziert haben für eine sogenannte monosegmentale Instrumentation.

00:17:29: Und wenn die Schrauben alle platziert sind und alles nochmal chronologisch kontrolliert in verschiedenen Ebenen, ob die wirklich alle optimal sitzen.

00:17:37: Und wenn die dann optimal sitzen, dann kann man eben auch diese Schrauben noch einen Spezialinstrument aufschrauben, z.B. für das Reponieren des Wirbelg-Lightens.

00:17:47: Da wird dann zunächst der Bandschalmraum gedänt, also destrahiert, und dann eben der Wirbel etwas zurückgezogen.

00:17:55: Man muss die entsprechende Kompression auch vornehmen, um, falls eben noch irgendwelche Nervenkanäle eingeengt sind,

00:18:01: oder eben das Pinalkanal eingeengt ist, dann werden die entsprechenden Strukturen dann dekomprimiert.

00:18:08: Es wird dann auch die Bandscheibe komplett ausgeräumt. Die Grund- und Deckflächen werden so ein bisschen angeraut, weil die sind auch knopplig,

00:18:16: wenn man möglichst den Knopeln entfernen.

00:18:18: Denn das Ziel des Ganzen ist ja die sogenannte Fusion oder Spondylodese.

00:18:23: Das heißt, die Knöcheln durch Baurung. Die zwei Wirbelkörper, die wir da zunächst mit den Schrauben fixieren, müssen knöchern durch Baud und dadurch auch knöchern fixiert werden.

00:18:34: Das ist das Ziel, und deshalb wird also die Bandscheibe wirklich umfassend ausgeräumt.

00:18:40: Und wenn das Ganze erreicht ist, dann haben wir auch kleine Knochenchips, die wir dann gewonnen haben,

00:18:45: dadurch dass wir eben die Wirbelkanal dekomprimiert haben und diese Knochenchips, die kann man auch noch vermischen, mit so Wachstumspaste, will ich mal sagen.

00:18:53: Und dann eben diesen Zwischenwirbelraum einbringen, und wenn die Knochenbrösel da drin sind, dann kommt natürlich noch ein Platzhalter,

00:19:01: der eben die beiden Wirbelkörper auf Abstand hält, weil das Knochenmaterial soll eigentlich irgendwie zusammengedrückt werden.

00:19:08: Wir wollen ja auch den Abstand wahren. Wenn das alles optimal und kino-logisch sitzt, dann wird in die Schrauben eine kleine Stange platziert

00:19:20: und die Stange wird dann mit so vier Verriegelungsschrauben fest in die Schrauben montiert und dadurch eben das Konstrukt auf Kompression.

00:19:31: Wir wollen ja auch dass vorne dieser Cage möglichst fest sitzt, dass der sie nicht lockern kann.

00:19:37: Und wenn das dann fertig ist, dann wird das Ganze auch nochmal rückkino-logisch in verschiedenen Ebenen kontrolliert.

00:19:43: Man kann natürlich für diese ganze Platzierung der Bedeckeschrauben, wie gesagt, eben zuhause Technik nutzen.

00:19:49: Ich habe Ihnen die Methode mit der Rückenkontrolle dargestellt.

00:19:54: Aber wie gesagt, man kann eben auch Labigation, Robotik und Interoperativistität nutzen.

00:20:01: Das ist, wie gesagt, in manchen Fällen sinnvoll, aber in manchen Fällen etwas überzogen.

00:20:08: Das muss natürlich der Operateur für sich entscheiden, welche Sicherheit er sozusagen nutzen will bzw. welche Fertigkeiten er selbst hat,

00:20:17: ohne dass er eben offensichtlich die Technik angewiesen ist.

00:20:21: Wenn die Operation vollzogen ist, dann geht das natürlich auch das Operationsfeld nochmal zu reinigen.

00:20:28: Es wird sehr, sehr viel gespült. Es wird auch mit Desinfektionsmittel gespült.

00:20:33: Man will natürlich eine solche Keimbesiedlung der Implantate vermeiden.

00:20:38: Obwohl das Titanen sehr bierverträglich ist, so können doch Keime an der Oberfläche anhaften und einen solchen Bierfilm bilden

00:20:46: und können letztendlich dann eben auch zu Infektionen führen.

00:20:50: Das ist halt einem höhen Risiko bewerftet, die länger die Operation dauert, die langstrittiger das Ganze ist.

00:20:56: Aber auch bei kleinen Operationen ist das Risiko nicht ausgeschlossen.

00:21:00: Deshalb ist es wirklich notwendig, das Operationsgebiet wirklich keimfrei zu bekommen,

00:21:06: weil natürlich sind eine Luftkeime, wir atmen aus, auch wenn wir eine OP-Maske haben,

00:21:11: sodass verschiedene Eintrittsforten für die Keime vorhanden sind.

00:21:15: Und durch das Spülen muss man sagen, ist sehr effektiv, um die Keimlast im Operationsgebiet zu senken.

00:21:23: Ja, und wenn alles fertig ist, dann wird neue Drainage eingelegt und die Wunde schichtweise verschlossen.

00:21:31: Ja, die Frage ist natürlich jetzt, die viele vielleicht haben, was sind denn so die Risiken einer solchen Operation?

00:21:38: Ja, die Risiken einer solchen Operation sind erstens allgemeiner Art, das hatte ich schon angedeutet.

00:21:44: Das ist einerseits die Infektion, wo wir auch wirklich alle Register ziehen, um eben dieses Risiko möglichst möglichst gering zu halten.

00:21:53: Das zweite Risiko ist natürlich eine Art Nachblutung, sowieso eine Sickerblutung, eventuell aus der Muskulatur.

00:22:00: Wir machen natürlich ständig Blutstillung mit solchen bipolaren Instrumenten, wo wir halt Blutgefäße wie in Art verschweißen.

00:22:09: Aber auch so was kann mal aufgehen, vielleicht erhöht der Blutdruck, inzwischen zeitlich Strassaktionen,

00:22:14: dann gibt es vielleicht eine kleine Verschrauffung auf und das kann dann auch in eine Operationshöhle hineinbluten.

00:22:20: Wir legen deshalb auch diese Drainage ein, aber auch die kann verstopfen.

00:22:24: Also auch da im ungünstigsten Fall müsste man eben auch eventuell seine Blutung in einem zweiten Eingriff ausräubeln.

00:22:32: Kommt wirklich eher sehr selten vor, aber wie viele Dinge im Leben, es ist nicht gleich null.

00:22:38: Die zweite Frage ist ja halt die Verletzung vom Nerven.

00:22:42: Also wir operieren natürlich in der Nähe von Nerven, so dass wir auch theoretisch Nerven schädigen können.

00:22:49: Wir nutzen ja für solche Operationen immer das Operationsmikroskop.

00:22:53: Das heißt, wir haben eine bis zu vierfache Vergrößerung und eine super Ausleuchtung, so dass wir die Nerven sehen, auch finden können.

00:23:01: Aber natürlich, für die Platzierung von Cages oder so etwas, müssen Nerven auch so mit speziellen Nervenhaken bei Seite gehalten werden.

00:23:11: Und auch ein leichter Druck auf den Nerven kann dazu führen, dass eben ein Nerven reagiert.

00:23:16: Es kann in der pastebordlichen Phase auch mal ein Top-Als-Gefühl eintreten oder auch mal eine Lebenserscheinung.

00:23:22: Sollte eigentlich nur temporärer Art sein, aber auch da ist natürlich ein bleibender Schaden nicht hundertprozentig ausgeschlossen.

00:23:31: Dann die Fehlplatzierung von Implantaten.

00:23:34: Ich hatte schon gesagt, die Platzierung der Pedikelschrauben wird vorher ganz genau geplant und das wird dann auch mittels Röntgen alles kontrolliert.

00:23:42: Oder wenn man es hat oder nutzen möchte, zuhört sich noch mit Navigation, interpretiven CT, Robotik, also ganz viele Technik.

00:23:50: Aber auch damit ist eine Fehlplatzierung von Schrauben nicht ausgeschlossen.

00:23:55: So dass das auch als Risiko bleibt, die Frage ist ja immer, was macht denn so eine Fehlplatzierung?

00:24:01: Ja, sie kann natürlich dazu führen, dass die Stabilität nicht hundertprozentig gegeben ist.

00:24:07: Oder sie kann sich auch dazu führen, dass eben zum Beispiel auf nervale Strukturen so eine Schraube drückt und dadurch Probleme schafft.

00:24:16: Deshalb ist es natürlich wichtig, möglichst Fehlplatzierung von Schrauben und Implantaten, also auch der Cage kann man natürlich Fehlplatzieren zu vermeiden.

00:24:24: Ja, dann kann es natürlich noch passieren, dass man mit der Operation das Ziel verfehlt.

00:24:29: Das Ziel war ja, wie gesagt, die Wiederherstellung der Stabilität der Wirbelsäule.

00:24:34: Das heißt, die Fusion bzw. Sponylodese über den Knochen, die wir da in den Zwischenraum eingebracht haben bzw. das Einwachsen dieses Cages.

00:24:44: Aber auch das muss sich nur prozentig passieren. Es kann zu Implantatversagen kommen.

00:24:50: Es könnte auch sein, dass ein Cage sich in den Nachbarkörper eindrückt, vor allem bei Patienten, die vielleicht Osteoporose haben.

00:24:56: Dadurch erst vielleicht eine Materiallockerung kommen. Also das Risiko des Implantatversagens besteht auch.

00:25:03: Es wird natürlich vorher, wie gesagt, ganz klar getestet, ob Implantatversagen Osteoporose vorliegt

00:25:07: und welche drittigen Risiken vielleicht daraus resultieren oder wie man im Ganzen vorbeugen kann.

00:25:12: Ob man vielleicht zum Beispiel eine Augmentation, das heißt, eine zusätzliche Zementierung der Schrauben macht,

00:25:17: um im späteren Verlauf einen Implantatversagen und dann die Entwicklung einer sogenannten Pseudatrose zu vermeiden.

00:25:26: Das Letzte ist eben auch, dass wir nicht die Beschwerden lindern.

00:25:30: Wir haben also eine Operation gemacht. Die Operation ist technisch optimal gelaufen.

00:25:35: Wir sehen auch super Röntgenbilder. Alles ist gut fusioniert.

00:25:39: Es gibt keinen Implantatversagen. Es gibt keine Fehlpositionierung von Implantaten.

00:25:45: Es gibt keine Pseudatrose. Alle sieht auf dem Bild super aus.

00:25:50: Und trotzdem hat der Patient weiterhin Schmerzen.

00:25:54: Wie gesagt, ich werde versuchen, im nächsten Podcast auch ein bisschen auf dieses Problem einzugehen.

00:26:01: Die letzte Sache, die wir noch bearbeiten müssen, ist eben die Frage der Nachbehandlung.

00:26:06: Die Operation ist gut verlaufen. Der Patient hat auch eine Linderung erfahren.

00:26:11: Und nun geht es natürlich schon darum, ihn wieder zurück in den Job zu bekommen, zurück zur Aktivität,

00:26:16: vielleicht auch zurück zum Sport. Und wie machen wir das am besten?

00:26:21: Und es ist normalerweise so, zumindest bei meinen Patienten, dass wir letztendlich schon im Krankenhaus mit der Physiotherapie beginnen.

00:26:28: Die Physiotherapie ist am Anfang relativ sanft.

00:26:32: Es ist darum, zunächst die Schwellungen aus der Muskulatur, vielleicht kleine Unterblutungen in der Muskulatur,

00:26:38: Flüssigkeitsansammlungen etc. eben zu beseitigen, indem wir eben Lymphdrainage bei den Patienten machen.

00:26:45: Das heißt also, wir versuchen, die Lymphgefäße offen zu halten, damit die Flüssigkeit gut abtransportiert werden kann

00:26:51: und dadurch eben die Wunde nicht anschwillt und sich nirgends irgendwie ein Serom oder Ähnliches bilden kann.

00:26:58: Dann erfolgt sich auch frühzeitig die Mobilisierung. Der Patient kann eigentlich am Operationstag aufstehen.

00:27:03: Der folgt auch langsam, natürlich auch der Kreislauf, halt beachtet werden muss.

00:27:08: Es kann ja immer sein, dass man dann, wenn man lange gelegen hat und als vielleicht auch ins gewissen Blutverlust ist,

00:27:15: dann eben halt autostatisch Blut absackt und man dann halt plötzlich schwarz voll Augen wird und vielleicht auch kollabieren könnte.

00:27:22: Man kann ja immer nur mit Unterstützung der Schwester oder das Physiotherapeuten so die ersten Schritte machen,

00:27:28: damit man auch dann wirklich sieht, dass alles soweit optimal funktioniert.

00:27:33: Für länger Strecken empfehlen wir auch durchaus das Nutzen einer Ortese,

00:27:38: weil natürlich die Wirbelsäule von Anfang an jetzt nicht nur prozentig wiederhergestellt ist,

00:27:44: sondern eben durch eine gewisse Unterstützung braucht und durch diese Ortese verbessern wir natürlich die Haltung

00:27:49: und eben auch ein bisschen Last von den Schrauben und auch ein bisschen Last von der Muskulatur nicht gleich wieder prozentig arbeiten muss

00:27:56: und dadurch halt auch im Beschwerden lindern und auch im Risiko eines Implantatversagens etc.

00:28:02: Versuchen vorzubeugen. Ob das jetzt immer funktioniert, ist leider auch nicht sicherzustellen.

00:28:07: Wir verordnen natürlich auch Schmerzmittel und auch Inzündungssemmende, Medikamente,

00:28:13: vorzugsweise Iuropophäen für die ersten Wochen nach so einer Operation, um eben halt den Wunschmerz zu kontrollieren,

00:28:21: aber eben auch die Inzündungsreaktion, die eben mit der Wunnteilung verbunden sind, zu kontrollieren

00:28:26: und dadurch halt auch die Mobilisierungsphase möglichst optimal zu gestalten.

00:28:33: Wir machen natürlich eine Rundkulkontrolle, um den Plantatlage zu sichern,

00:28:37: dass alles eine richtige Stelle ist, dass es da keine Probleme gibt.

00:28:42: Wo die Schrauben richtig sitzen, die Stehbe richtig sitzen, die Cages richtig sitzen,

00:28:46: die Wirbelsäule wieder gut ausgerichtet ist und eben der Heilungsprozess ohne Probleme ablaufen kann.

00:28:53: Man kann natürlich auch nach so einer Operation eine Rehamaßnahme angehen.

00:28:59: Das machen wir meistens aber erst so nach sechs Wochen, weil da ist weitgehend die Belastung wiederhergestellt.

00:29:05: Es gibt einen gewissen Zeitplan, wie man halt Belastbarkeit wiederherstellt

00:29:11: Wir machen in drei Wochen diese Lymphdrenase und nach drei Wochen fangen wir dann schon an,

00:29:15: eben mit Rumpfstabilitätsübungen, wir versuchen die Mobilität zu verbessern

00:29:20: und dann langsam die Patienten wieder in seinen Alltag zu führen.

00:29:24: Ziel ist eigentlich, dass der Patient nach sechs Wochen wieder so weit hergestellt ist,

00:29:29: dass er eben alle Tätigkeiten, die eine Voroperation gemacht hat, auch machen kann.

00:29:33: Vielleicht noch nicht die ganz aktiven sportlichen Aktivitäten, die mit erhöhen Belastbarkeit verbunden sind,

00:29:40: da empfehlen wir dann auch ein gewisses Athletiktraining.

00:29:43: Also jemand, der vorher intensiv Golf gespielt hat oder intensiv Tennis gespielt hat

00:29:47: oder auch gelaufenes Radgefahren, so Triathlon gemacht hat.

00:29:51: Der sollte natürlich nicht ab Woche sieben jetzt irgendwie das harte Training aufnehmen,

00:29:55: sondern natürlich auch da muss er rangeführt werden.

00:29:58: Muss er gucken, welche Dinge er wie jetzt angeht, ob er da eine gewisse Änderung macht.

00:30:03: Wir haben zum Beispiel Golfabschlag mit dieser starken Rotation, auch der Aufschlag beim Tennis,

00:30:11: aber auch prinzipiell vorhandrückhand.

00:30:13: Diese ganzen Aktionen passieren ja eben vorwiegend aus der Rumpfrotation,

00:30:17: weil damit hole ich die meiste Kraft raus.

00:30:19: Das kann man alles irgendwann wieder machen, aber man muss langsam an die Dinge rangeführt werden.

00:30:24: Denn wie gesagt, einerseits wollen wir natürlich das Implantat schützen,

00:30:28: wir wollen eine gute Aushaltung bekommen, eine gute Fusion, ein gutes Prondylodese

00:30:33: und wir wollen natürlich vermeiden, dass eben diese Anschlussgenstabilität entsteht.

00:30:38: Ja, ich will jetzt mal zusammenfassen, wie eben durch eine Stabilisierungsoperation abläuft.

00:30:44: Wie gesagt, zunächst klar Sicherstellung, was will ich stabilisieren, warum will ich stabilisieren,

00:30:51: wie viele Sekmente will ich stabilisieren, mit den Patienten für und wieder abklären, möglichst wenig stabilisieren,

00:31:00: dass was absolut notwendig ist, alles andere vielleicht doch versuchen wieder konservativ in den Griff zu bekommen.

00:31:08: Aber es muss mit den Patienten abgesprochen werden, Patienten muss über Konsequenzen Bescheid wissen,

00:31:14: ob zusätzliche Eingriffe drohen, vielleicht in Zukunft, damit er sich entsprechend darauf einstellen kann.

00:31:20: Wenn das geklärt ist, geht es in der Präparationsplanung und Präparationsplanung beginnt eben mit einem präparativen CT,

00:31:29: wo eben die Wirbelkörper genau betrachtet werden, auch im Mineralgehalt besteht aus Dioporose,

00:31:35: besteht zürzliche Risiken, da kann man halt die entsprechenden Wirbel vermessen,

00:31:41: die verdickelticke, verdickellänge, Wirbelkörperlänge, dadurch halt die Schraumlänge bestimmen, um eben das schon im Vorfeld alles klarzustellen.

00:31:50: Dann geht es natürlich darum, intraperativ das, was vorher geplant worden ist, auch umzusetzen.

00:31:55: Ich benutze dafür den C-Bogen, es gibt noch zusätzliche technische Hilfsmittel wie Navigation, Robotik, intraperatives CT,

00:32:03: wo man halt versucht, möglichst Sicherheit zu erhöhen, ob dies im Einzelfall auch gelingt,

00:32:09: natürlich meiner Meinung nach schon auch ein bisschen von den Fertigkeiten des Operateurs ab,

00:32:14: der sich nicht nur ausschließlich eben auf solche technischen Geräte verlassen sollte.

00:32:20: Wenn die Operation optimal gelaufen ist, das heißt, die Schrauben sind alle optimal platziert,

00:32:26: wir haben die Bandscheibe entfernt, wir haben die Nervarenstrukturen dekomprimiert,

00:32:31: wir konnten die Wirbelsäule wieder gut ausrichten, wir haben Knochenmaterial in den Zwischenruhbelraum eingebracht,

00:32:38: wir haben die Platzhalter eingebracht, wir haben das ganze System auf Kompression gebracht,

00:32:43: wir haben hinterher alles schön wieder gespült und desinfiziert, wir haben die Keimlast verringert,

00:32:49: wir haben die Wunde verschlossen, es liegt eine Drainage.

00:32:52: Dann geht es natürlich in der postoperativen Phase darum, den Patienten wieder in den Ausgangszustand zu bringen,

00:32:59: das heißt, zurück zum Job, zurück in die Aktivität, zurück zum Sport, zurück in die Familie.

00:33:05: Das erfolgt schrittweise, es gibt ein Nachbehandlungskonzept, wo wir in den ersten drei Wochen primär

00:33:12: halt die Sonnenblünftrainage machen, wir wollen, dass die Wunde nicht groß anschwillt,

00:33:17: wir wollen keine Flüssigkeit haben, keinen Serom, wir wollen eine optimale Wundteilung haben,

00:33:22: wir geben Patienten zusätzlich ein Korsett, um eben eine äußere Stabilisierung der Wirbelsäule zu gewährleisten,

00:33:29: damit die Implantate gut einheilen können, damit die Muskulatur sich auch gut erholt.

00:33:35: Und wenn der Patient dann nach sechs Wochen so weit hergestellt ist, kann er auch noch zusätzlich

00:33:41: in die Altershalbehandlung gehen, das heißt, noch mal eine Kur machen, wo noch mal intensiver trainiert wird,

00:33:47: wo er dann auch wirklich gut auf weitere Aktivitäten, vielleicht etwas anstrengender Aktivitäten,

00:33:52: vielleicht um sportliche Aktivitäten zurückgebrechen kann, weil das Ziel ist ja,

00:33:57: ist ja die Lebensqualität zu verbessern.

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